Fußball-Oberliga: Deutliches 7:0 gegen Teutonia Uelzen nach sechs sieglosen Spielen

SVG Göttingen mit Erfolgserlebnis

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Durch nichts und niemanden aufzuhalten: Unwiderstehlich zieht Göttingens Yannik Freyberg (am Ball) ab und erzielt mit seinem 14. Saisontreffer das 6:0. Uelzens Toni Purrucker (Mitte) kommt zu spät.

Göttingen. Mühelos kam die SVG Göttingen in der Fußball-Oberliga zu einem deutlichen 7:0 (5:0)-Erfolg über den völlig überforderten und abgeschlagenen Tabellenletzten SV Teutonia Uelzen.

SVG-Trainer Knut Nolte freute sich verständlicherweise über die sieben Treffer. „Wir haben auch nach dem 5:0-Halbzeitstand vernünftig und uneigennützig weitergespielt“, meinte Nolte.

Zur Halbzeit war dieses einseitige Spiel gegen einen harmlosen Gegner bereits entschieden. Den Torreigen für die Schwarz-Weißen vor lediglich 130 Zuschauern am Sandweg eröffnete bereits nach sechs Minuten Martin Wiederhold, der, nachdem Florian Evers zweimal am Teutonen-Keeper Ken Venancio gescheitert war, aus halbrechter Position ins lange Toreck einschob. Glück allerdings für die Gastgeber, als Uelzens Kapitän Andris Kuvsinovs den Ball aus gut und gern 35 Metern an den SVG-Querbalken setzte. Und in der 18. Minute rettete Micha Alexander, als er mit der Fußspitze vor dem einschussbereiten Sören Oldag zur Ecke klären konnte. Es blieben die beiden einzig nennenswerten Torchancen für die Gäste in den 90 Minuten.

14. Saisontore für Freyberg

Den SVG-Torreigen setzte in der 23. Minute Yannik Freyberg mit seinem 13. Saisontor fort, als er im Nachsetzen Venancio aus spitzem Winkel überwinden konnte. Nur zehn Minuten später das 3:0. Philipp Hatt konnte den schnellen Freyberg nur mit einem Foul im eigenen Strafraum bremsen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Evers sicher.

„Wichtig für die Mannschaft nach sechs sieglosen Spielen war, sich endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis zu holen,“ atmete Nolte tief durch. „Dass wir noch immer auf Rang vier stehen, zeigt, welch starke Hinrunde wir gespielt haben“, ergänzte der SVG-Coach.

Ein Tor schaffte Teutonia dann aber doch. Allerdings senkte sich der Ball nach einer Kopfballabwehr von Nico Tiegs über den eigenen Torwart hinweg nach einem Freistoß von Evers ins eigene Gehäuse zum 4:0 für die SVGer. Und nur eine Minute später war es Josu de las Heras Vicuña, der auf 5:0 erhöhte.

Nach dem Wechsel standen die Uelzener noch tiefer, so dass sich ein nicht sehr ansehnliches Spiel entwickelte. Gleichwohl liefen die Kombinationen der SVGer ordentlich weiter. Doch sehr viel Kapital, wie noch in den ersten 45 Minuten, vermochten sie daraus nicht zu schlagen. Den Bann brach dann in den zweiten 45 Minuten Freyberg, der in der 72. Minute die Zuschauer beim 6:0 mit seinem 14. Saisontreffer noch einmal jubeln ließ.

Dacaj mit Sahnehäubchen

Dem eingewechselten Arigon Dacaj blieb es vorbehalten, mit dem 7:0 das Sahnehäubchen auf einen sonnigen Sonntagnachmittag zu setzen. 

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