Pläne wurden der Öffentlichkeit präsentiert

Erlebnisbereich für Weender Freibad: Rutsche und Matschspielplatz

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Erlebnisbereich fürs Freibad Weende: Er soll die Einrichtung im Göttinger Norden noch attraktiver machen.

Göttingen. Die Zuhörer in der gut besuchten Weender Festhalle lobten das Projekt: Die Pläne für die Neugestaltung des Weender Freibades wurden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

„Als langjähriger Morgenschwimmer war ich sehr skeptisch, aber jetzt freue ich mich wahnsinnig auf das neue Bad“, sagte einer der Anwesenden nach der Präsentation. Der zustimmende Applaus zeigte, dass er den meisten Besuchern aus der Seele gesprochen hatte. Verantwortlich für diesen Stimmungsumschwung - immerhin hatte das drohende Aus des Bades über Jahre für starke Proteste gesorgt - waren die gemeinsamen Bemühungen des Fördervereins Freibad Weende sowie der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GoeSF) und deren gemeinsam erarbeite Pläne.

„Sie können darauf vertrauen, dass es auch künftig ein echtes Freibad in Weende geben wird mit all den baulichen Merkmalen, die man sich für ein modernes Bad vorstellt“, begann GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey seine Präsentation. Neben einem 50-Meter-Becken mit vier Bahnen und einer Wassertiefe von 1,35 Meter, einem abgetrennten Nichtschimmerbereich mit Insel und einem 100 Quadratmeter großen Plantschbecken werden auch der Zehn-Meter-Sprungturm und die Riesenrutsche erhalten. Zudem wird es ein Umkleidehaus mit kompletten sanitären Einrichtungen, einen Matschspielplatz, einen Erlebnisbereich für Jugendliche mit Bodentrampolin und Kletterfelsen, einen Fitnessparcours für Erwachsene, ein Beachvolleyballfeld und ein Soccerfeld geben.

Vollwertiges Bad 

„Allein der Plan für das Umkleidehaus zeigt, dass wir für Weende kein untergeordnetes, sondern ein vollwertiges Freibad wollen“, betonte Frey. Aber natürlich müssten auch Kompromisse gemacht werden. So wird das Bad - wie angekündigt - ein Naturbad ohne künstliche Heizung werden. „Allerdings werden beim Bau alle dafür nötigen Leitungen gelegt, so dass diese ohne weitere Arbeiten genutzt werden können, wenn sich eine günstige und geeignete Wärmequelle findet“, sagte Frey. Das fand ebenso die Zustimmung der Zuhörer wie der Plan der GoeSF, das für das Bad benötigte Wasser aus dem Weendespring zu nehmen.

Lob für Zusammenarbeit 

„Ich glaube, mit diesem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein“, freute sich Fördervereins-Vorsitzender Eberhard Gramsch, der den Abend moderierte. Er lobte die Zusammenarbeit mit Alexander Frey, die in der Anfangszeit eher schwierig gewesen sei, in der entscheidenden Phase aber „sehr gut, konstruktiv und produktiv“ gewesen sei.

Umbau für 2,3 Millionen Euro soll im Herbst 2017 beendet sein 

Blick auf die Pläne: Das war für die Gäste der Präsentation von großem Interesse.

Der Umbau des Freibades Weende soll Ende dieses Monats beginnen. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2017 geplant.

„Dann wird es einen Probebetrieb geben, so dass wir fest mit der Eröffnung pünktlich zur Badesaison 2018 rechnen“, berichtet Alexander Frey von der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH. Die Kosten belaufen sich auf 2,3 Millionen Euro.

Nach der Fertigstellung soll das Gelände im Norden der Stadt Göttingen dann auch in den kalten Monaten genutzt werden können. Dafür sollen dann aus Sicherheitsgründen lediglich die Schwimmbecken eingezäunt werden.

„Eintritt wird man nur für den Badebetrieb zahlen, ansonsten wird der Eintritt in den Freibadpark frei sein“, versprach Frey.

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