XLab-Teilnehmende lernen Methoden der Pflanzenzüchtung bei der KWS

Ernährung in der Klimakrise

XLAB-Dozentin Dr. Maram Bader (rechts ) zeigt den Camp-Teilnehmenden die Handhabung des inversen Mikrokops.
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XLAB-Dozentin Dr. Maram Bader (rechts ) zeigt den Camp-Teilnehmenden die Handhabung des inversen Mikrokops.

Für diverse Online- und Gesellschaftsspiele kursieren Tipps zum Pflanzenanbau, um möglichst schnell und sicher an begehrte Rohstoffe zu kommen. Im realen Leben vertrauen viele trotz des Klimawandels, extremer Wetterlagen, Pflanzenkrankheiten und -schädlingen sowie Pestiziden, dass die Versorgung mit Nahrung und pflanzlichen Rohstoffen gesichert ist.

Göttingen/Einbeck – Doch für Forscher und Pflanzenzüchter ist die Nahrungssicherung der Zukunft eine große Herausforderung. Die Methoden und Zielsetzung der modernen Pflanzenzüchtung konnten Schülerinnen und Schüler im vom Göttinger XLab organisierten MINT-EC-Camp „Transgene Pflanzen“ kennenlernen. Die Teilnehmenden der Klassen 11 bis 13 wurden dafür von den betreffenden MINT-EC-Schulen vom Unterricht freigestellt. Diese Schulen haben die Förderung naturwissenschaftlicher Exzellenz in ihrem Schulprofil verankert.

Wirtschaftspartner des Camps ist das weltweit tätige Pflanzenzüchtungsunternehmen KWS in Einbeck. Deren Forschungs- und Entwicklungsabteilung besuchten die Teilnehmenden bei einer Exkursion.

„Das XLAB bietet ein hervorragendes Konzept, um Wissen lebendig zu vermitteln und junge Menschen an die Naturwissenschaften heranzuführen“, erklärt Dr. Léon Broers, für die Forschung & Entwicklung zuständiges Vorstandsmitglied bei KWS, „Als forschungsintensives Unternehmen unterstützen wir diesen Ansatz sehr und möchten die SchülerInnen mit unserer Einladung für die vielseitige Welt der Pflanzenzüchtung und die Berufsmöglichkeiten auf diesem Gebiet begeistern.“

Forschungsarbeiten im Labor des Pflanzenzüchters und Saatgutherstellers KWS in Einbeck.

Den Kurs- und Exkursionsteilnehmern hat es gefallen. „Gewählt habe ich den Kurs, weil ich das Thema spannend finde. Im Unterricht werden transgene Pflanzen nur oberflächlich in der Theorie behandelt, hier können wir alles in der Praxis lernen“, sagt die 17-jährige Mareike. Sie und die ein Jahr jüngere Ronja hatten besonderen Spaß daran, mit der professionellen Labor-Ausstattung im XLab zu arbeiten.

„Bei der KWS waren die Gewächshäuser und die ganze Technik sehr beeindruckend“, findet Jannis (17). Und Anna (16) ergänzt: „Wir haben auch Vorträge gehört; akademische Berufe im Unternehmen wurden vorgestellt und es wurde über Praktika, Stipendien und Ausbildungsmöglichkeiten gesprochen. Wir wurden sehr freundlich empfangen.“ Die 16-jährige Lena zieht als persönliches Fazit des Camps: „Es ist einfach cool, wenn man versteht, was man tut.“  ana

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