Göttingen: Erster Warntag am Donnerstag, 10. September

In Göttingen findet der erste Warntag statt

Um Sirenen, Lautsprecherwagen, Warn-Apps, Meldungen in Radio und Fernsehen geht es am Donnerstag beim Warntag.
+
Um Sirenen, Lautsprecherwagen, Warn-Apps, Meldungen in Radio und Fernsehen geht es am Donnerstag beim Warntag.

Es geht um Sirenen, Lautsprecherwagen, Warn-Apps, Meldungen im Radio und Fernsehen. Am Donnerstag, 10. September, findet der erste bundesweite Warntag statt.

Göttingen – Dann werden um 11 Uhr in allen Landkreisen und Städten in Deutschland die vorhandenen Warnmöglichkeiten getestet, teilen Stadt und Landkreis Göttingen mit.

„Wer Warnhinweise richtig deutet, kann sich und anderen besser helfen“, sagt Christian Schmetz, Erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent der Stadt Göttingen: „Sich auf das Hörensagen anderer zu verlassen, kann mitunter fatale Folgen haben.“

In Zeiten, in denen vor allem in sozialen Medien Gerüchte schnell um sich griffen, sei es wichtig, auf offizielle Meldungen zu achten, so Schmetz. Im Ernstfall sei niemandem mit Hysterie und Verschwörungstheorien geholfen.

Die Stadt Göttingen informiert über besondere Einsätze, Not- und Katastrophenfälle im Internet auf der Seite goettingen.de, über ihren kostenlosen Messenger-Dienst und über die regionalen Medien. Die Warn-App „KATWARN“ zählt auch dazu. Sie ist kostenlos und dient dazu, ortsbezogene Warnungen schnell und unkompliziert per Smartphone zu übermitteln.

Auch der Landkreis Göttingen nutzt die App. „Ich möchte die Menschen im Landkreis ermutigen, die Warn-App KATWARN auf ihr Smartphone oder das Tablet herunterzuladen“, sagt Kreisrätin Marlies Dornieden: „Als Landkreis nutzen wir alle unsere Kanäle, um die Menschen zu warnen und zu informieren.“

Damit meint sie außer der App die Internetseite landkreisgoettingen.de, regionale Medien und die Facebookseite des Landkreises facebook.com/LKGoettingen.

Mit dem Warntag wird ein Beschluss der Innenminister von Bund und Ländern umge-setzt. Jährlich soll jeweils am zweiten Donnerstag im September ein Probealarm stattfinden.

Das Ziel: Die technische Infrastruktur für Warn-meldungen zu testen, Bewohner für mögliche Warnanlässe sensibilisieren, über Warnmittel informieren, für ihre Akzeptanz zu werben und die Effektivität von Warnungen erhöhen. (Fabian Becker)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.