Ethik im Sport: Sind Sex-Tests erlaubt? Film und Vortrag

Szene aus dem Kinofilm „Berlin 36“: Die Freundinnen Marie (Sebastian Urzendowsky) und Gretel (Karoline Herfurth) beim gemeinsamen Hochsprungtraining. Foto: dpa

Göttingen. Sind Sex-Tests im Leistungssport zur Bestimmung des Geschlechts aussagekräftig und ethisch erlaubt?

Auch um diese Frage geht es in der Reihe „Bioethik im Film“.

Im Kino Lumiere steht am Mittwoch, 15. Juli, um 16 Uhr die siebte Film- und Diskussioonsveranstaltung in der Reihe auf dem Programm. Aktualität bezieht die Veranstaltung daraus, dass die deutschen Fußballerinnen vor der WM Sex-Tests machen mussten.

Gezeigt wird im Lumiere der Film „Berlin 36“, er schildert die Geschichte der jüdischen Hochspringerin Gretel Bergmann - es geht darin um den vermeintlichen Betrug im Sport. Denn Gretel kämpfte bei den Olympischen Spielen 1936 um Gold im Hochsprung. Es war ein ungleicher Kampf, denn ihre Freundin Marie Ketteler ist in Wirklichkeit ein Mann und soll für Deutschland Gold holen.

Nach dem Film folgt die Diskussion mit Prof. Dr. Claudia Wiesemann, Direktorin des Institutes für Ethik und Geschichte der Medizin im Uni-Klinikum sowie Dr. Stefan Wiederkehr, Historiker von der Technischen Hochschule Zürich. Friederike Maaßen wird moderieren.

 

Eintritt: sieben Euro, ermäßigt sechs Euro.

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