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Ex-Mitarbeiter hat keinen Anspruch auf Zugang auf Handapparat der Göttinger Uni

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Von: Heidi Niemann

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Das Verwaltungsgericht in Göttingen: Hier fiel das Urteil in dem Rechtsstreit.
Das Verwaltungsgericht in Göttingen: Hier fiel das Urteil in dem Rechtsstreit. © Bernd Schlegel

Kein Anaspruch auf den Handapparat der Abteilung Experimentelle Phykologie und Sammlung von Algenkulturen: Das entschied nun das Göttinger Verwaltungsgericht gegen einen früheren Mitarbeiter.

Göttingen – Ein früherer Mitarbeiter der Universität Göttingen hat keinen Anspruch darauf, den Handapparat der Abteilung Experimentelle Phykologie und Sammlung von Algenkulturen (EPSAG) in den dortigen Seminarräumen nutzen zu können.

Das hat das Verwaltungsgericht Göttingen entschieden. Das Gericht lehnte damit eine Klage des Biologen gegen die Georg-August-Universität ab.

Nach Ansicht des Gerichts ist die Nutzungsordnung des Albrecht-von Haller-Instituts für Pflanzenwissenschaften, zu dem die betreffende Abteilung gehört, nicht zu beanstanden(Aktenzeichen 4 A21/20).

Kläger wollte Räume, Bücher und Sonderdrucke unbeschränkt nutzen

Der Kläger wollte die Universität gerichtlich dazu verpflichten, ihm Zugang zu den Räumen der Handbibliothek der EPSAG-Abteilung zu gewähren. Außerdem wollte er in den dortigen Räumen sämtliche Bücher und Sonderdrucke unbeschränkt nutzen können.

Die Universität lehnte dies ab. Die Hochschule verwies darauf, dass der Seminarraum, in dem sich der Literatur-Handapparat der EPSAG befindet, nicht für alle Mitglieder oder Angehörige der Universität oder gar der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich sei.

Es handele sich um geschlossene Räumlichkeiten, zu denen grundsätzlich nur die Mitglieder, Angehörigen und Studierenden der Abteilung Experimentelle Phykologie und Sammlung von Algenkulturen und des Albrecht-von Haller-Instituts Zutritt hätten.

Benutzungsordnung sei nicht anwendbar

Der Seminarraumdiene auch nicht dem allgemeinen Bibliotheksbetrieb, es gebe weder eine Bibliotheksaufsicht noch allgemeine Öffnungszeiten.

Bei dem Literatur-Handapparat der Abteilung handele es sich zudem nicht um eine Bereichsbibliothek der Staats- und Universitätsbibliothek (SUB), daher sei deren Benutzungsordnung nicht anwendbar. (Heidi Niemann)

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