Experten: Islam-Unterricht sollte in Deutsch gehalten werden

Göttingen. Islamischer Religionsunterricht an niedersächsischen Schulen fordert die Integration. Gleichwohl gibt es Probleme. Dieses Fazit zogen Experten bei einem Treffen in Göttingen.

Thema der Veranstaltung war der Schulversuch islamischer Religionsunterricht im Raum Göttingen. Das Interesse war groß: Im Neuen Rathaus der Stadt drängten sich über 50 Interessierte in den zu kleinem Veranstaltungsraum des Verwaltungsgebäudes.

Nach den Untersuchungen des Integrationsforschers Prof. Dr. Haci Halil Uslucan von der Uni Duisburg-Essen orientierten sich rund 70 Prozent der befragten Schüler, die in der Grundschule am islamischen Religionsunterricht teilnehmen, in Richtung Integration. Allerdings gebe es auch in Familien ein starkes Bedürfnis, eigene Traditionen aufrecht zu erhalten.

Wiederholt sei der Wunsch geäußert worden, den islamischen Religionsunterricht auf Türkisch zu erteilen. Deutsch sei jedoch besser geeignet, weil auch Muslime, beispielsweise aus Bosnien oder dem arabischen Raum, am islamischen Religionsunterricht teilnähmen.

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