Demonstration von „Extinction Rebellion“

Protest gegen Kohleausstiegsgesetz in Göttingen

Ein Plakat von Aktivisten der Umweltschutzbewegung „Extinction Rebellion“ hängt an einem Zaun der Geschäftsstelle des SPD-Stadtverbandes Göttingen.
+
Ein Plakat von Aktivisten der Umweltschutzbewegung „Extinction Rebellion“ hängt an einem Zaun der Geschäftsstelle des SPD-Stadtverbandes Göttingen.

Aktivisten der Klimaschutzorganisation Extinction Rebellion (XR) haben am Mittwochvormittag in Göttingen und anderen Orten in Niedersachsen gegen das geplante Kohleausstiegsgesetz der Bundesregierung demonstriert.

Göttingen – Sie werfen der Koalition aus Union und SPD vor, die Stromproduktion aus klimaschädlicher Braunkohle für weitere 18 Jahre festzuschreiben. In Hannover blockierten die Aktivisten nach eigenen Angaben die SPD-Parteizentrale. Sie forderten die 22 Bundestagsabgeordneten der SPD in Niedersachsen und Bremen auf, gegen das Gesetz zu stimmen.

Die gleiche Forderung erhoben Mitglieder von Extinction Rebellion vor dem Büro des SPD-Abgeordneten und Bundestagsvizepräsidenten Thomas Oppermann in Göttingen. Zwischenfälle gab es dabei nach Angaben der Polizei nicht. Ähnliche Aktionen gab es nach Angaben von XR auch in anderen Bundesländern.

Nach den Plänen des Bundesregierung soll Deutschland bis 2038 schrittweise aus der klimaschädlichen Kohleverstromung aussteigen. Der Entwurf zum Kohleausstiegsgesetz sieht einen konkreten Fahrplan für das vorzeitige Abschalten von Kohlekraftwerken vor. Zentrale Gesetze zum Kohleausstieg sollen am Freitag von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden und damit noch vor der parlamentarischen Sommerpause.  dpa/ana

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.