Stärkung der Region

Fachkräftemarketing soll Arbeitnehmer nach Südniedersachsen locken

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Für eine stärkere Region: Bei der ersten Südniedersachsen-Konferenz im Mai diskutierten die Teilnehmer über mögliche Strategien des regionalen Fachkräftemarketings. Diese Aufnahme entstand vor den Corona-Beschränkungen.

Göttingen – Die Südniedersachsen Stiftung hat ein regionales Fachkräftemarketing ins Leben gerufen. Der Auftrag lautet: die südniedersächsische Unternehmenslandschaft zu vermarkten, um neue Fachkräfte anzuziehen und Arbeitnehmer in der Region zu halten.

„Der Erfolg einer Region hängt mehr denn je von ihrer wahrnehmbaren Standortattraktivität ab“, so Dr. Benjamin Schulze. Er leite das Projekt mit Rico Krieger.

Für dieses Ziel sollten alle relevanten Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen an einem gemeinsamen Strang ziehen. „Die Region muss sich ihrer Stärken und Attraktivität zunächst im Inneren bewusst werden“, meint Krieger. Noch im Sommer solle daher eine ausgedehnte Workshop-Reihe beginnen. Dort könnten Vertreter von regionalen Unternehmen, Kommunen und Wirtschaftsförderern eine gemeinsame Vermarktung der südniedersächsischen Region erarbeiten.

Ein einheitliches regionales Online-Portal zur Fachkräftegewinnung solle die Strategie des Fachkräftemarketings ergänzen.

Schulze meint, dass besonders kleine und mittlere Unternehmen brachenübergreifend von einem Fachkräftemarketing profitieren. „Indem wir Südniedersachsen als attraktiven Arbeitsort und Lebensmittelpunkt darstellen, steigern wir die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region und fördern die regionale Identitäts- und Imagebildung“.  jfw

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