Besondere Aktion

Fahrradtour durch Göttingen zum Thema alternative Energien

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Der Radschnellweg: Am kommenden Sonntag gibt es eine Tour durch Göttingen, bei der Alternativen zu fossilen Energieträgern erkundet werden.

Göttingen – 33 Jahre nach Beginn der Nuklear-Katastrophe in Tschernobyl wollen Radfahrer in Göttingen Anlagen erkunden, die Alternativen zur Atomkraft und zu fossilen Energieträgern bilden. Dazu laden die Stadt Göttingen der Fahrradclub ADFC und der Verein für Erneuerbare Energien ein.

Bei der Radtour, die am Sonntag, 28. April, um 11 Uhr an der ADFC-Werkstatt, Güterbahnhofstraße 9, beginnt, werden unter anderem das örtliche Biowärme-Zentrum, umweltfreundlich beheizte Gebäude und kommunale Klimaschutz-Projekte angesteuert, teilte die Stadt Göttingen mit. Die Tour soll laut Mitteilung mehrfach für Kurzvorträge unterbrochen werden.

Eine Explosion im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl hatte am 26. April 1986 die bis dahin größte Katastrophe in der Geschichte der Kernkraftnutzung ausgelöst. Gewaltige Mengen Radioaktivität wurden freigesetzt und verteilten sich über Europa.

Tausende Menschen starben, die langfristigen Folgen des Unglücks sind bis heute noch nicht abzusehen. Auch in Teilen Deutschlands sind Pilze und Wild immer noch mit radioaktiven Stoffen belastet, die aus der Tschernobyl-Wolke stammen.  mit epd

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