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Sicher radeln auf der neuen Velo-Route in Göttingen

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Von: Bernd Schlegel

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Die neue Göttinger Fahrradstraße ist zwei Kilometer lang. Sie führt von Weende in die Nordstadt und mündet dort in den bestehenden E-Radschnellweg.

Göttingen – Der Norden der Uni-Stadt Göttingen ist per Fahrrad ab sofort noch besser an die Innenstadt angebunden. Eine zwei Kilometer lange Fahrradstraße, die Velo-Route Weende, wurde in dieser Woche offiziell vorgestellt.

Sie führt vom Weendespring bis zur Kreuzung Theodor-Heuss-Straße/Christophorusweg und mündet dort auf den bestehenden E-Radschnellweg, der die Verbindung bis in die City herstellt.

2 Kilometer Velo-Route – neue Fahrradstraße in Göttingen

Velo-Route Weende: Diezwei Kilometer lange Fahrradstraße führt von der Kreuzung Theodor-Heuss-Straße/Christophorusweg bis zum Weendespring in Göttingen. Das Projekt wurde unter anderem von Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (3.v.r.) vorgestellt.
Velo-Route Weende: Diezwei Kilometer lange Fahrradstraße führt von der Kreuzung Theodor-Heuss-Straße/Christophorusweg bis zum Weendespring in Göttingen. Das Projekt wurde unter anderem von Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (3.v.r.) vorgestellt. © Bernd Schlegel

Etwa ein Jahr haben die Umbauarbeiten für die Fahrradstraße gedauert. Dabei wurden die Fahrbahnen, Kreuzungen und Einmündungen so umgestaltet, dass für Autofahrer sofort sichtbar ist, dass dort die Fahrradfahrer in der Regel Vorrang haben.

Lediglich in zwei Bereichen gibt es andere Regelungen: So gibt es an der Kreuzung Theodor-Heuss-Straße/An der Lutter (B 27) eine normale Ampelkreuzung, an der auch die Radfahrer bei Rot warten müssen. Ein Stück nördlicher, an der Kreuzung Kaakweg/Hennebergstraße, entstand zudem ein Kreisel.

Rund 700.000 Euro hat das Fahrradstraßen-Projekt insgesamt gekostet, immerhin 40 Prozent dieser Summe hat die Stadt vom Bund aus einem Klima-Fördertopf bekommen. Und das gilt auf einer Fahrradstraße:

Ab 2024: Anschluss des E-Radschnellweges nach Rosdorf soll fertiggestellt werden

Oberbürgermeisterin Petra Broistedt verwies bei der Vorstellung des Projekts darauf, dass die Nutzer auf der Fahrradstraße „sicher und komfortabel“ vorankommen. Wie wichtige der Fahrradverkehr in Göttingen ist, zeigt der Blick auf folgende Quote: Fast jeder dritte Weg (28 Prozent) innerhalb Göttingens wird mit dem Fahrrad zurückgelegt.

Unterdessen geht der Ausbau mit Blick auf die Förderung des Fahrradverkehrs weiter. So soll spätestens bis 2024 der Anschluss des E-Radschnellweges nach Rosdorf fertiggestellt sein. Anschließend soll laut Radverkehrsentwicklungsplan der Ausbau der Route nach Bovenden vorangetrieben werden. Dabei hofft die Stadt, erneut in den Genuss von Förderung zu kommen. Weitere Infos gibt es hier. (Bernd Schlegel)

In Göttingen nutzten viele die Radweg falsch, wie eine Kontrolle der Polizei ergab. Eine wichtige Route für Fahrradfahrer im Osten der Göttinger Innenstadt soll umgestaltet werden.

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