Neue Attraktion in der Hotel-Szene

Göttinger Familienhotel wird zur Wohlfühloase

Die Gastgeber aus Nikolausberg: (von links) Dirk Beckmann, seine Frau Liane und Sohn Michel führen das Familienhotel Beckmann zusammen mit dem zweiten Sohn Lukas, der auf dem
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Die Gastgeber aus Nikolausberg: (von links) Dirk Beckmann, seine Frau Liane und Sohn Michel führen das Familienhotel Beckmann zusammen mit dem zweiten Sohn Lukas, der auf dem

Die Göttinger Hotelszene ist um eine Attraktion reicher. Mit einem modernen Erweiterungsanbau hat das Hotel Beckmann im Stadtteil Nikolausberg seine Kapazität auf 77 Zimmer erweitert und damit nahezu verdoppelt.

Nikolausberg – „Wir sind glücklich, unseren Gästen ab sofort etwas ganz Besonderes bieten zu können“, sagen Liane und Dirk Beckmann, die das Familienhotel zusammen mit ihren Söhnen Lucas (25) und Michel (24) führen. Auf vier Stockwerken und insgesamt rund 2000 Quadratmetern sind 34 neue, modern eingerichtete und teilweise barrierefreie Zimmer (darunter fünf Allergikerzimmer), modernste Tagungsräume, die Weitblick-Bar sowie ein Frühstücksraum mit einer Dachterrasse und einem traumhaften Blick über Göttingen und auf die benachbarte Nikolauskirche entstanden.

Anbau und Bestand: Das Hotel Beckmann in Nikolausberg wurde kräftig erweitert.

70-jährige Geschichte: Das Hotel Beckmann blickt auf eine fast 70-jährige Geschichte zurück. Anfang der 1950er Jahre von Dirk Beckmanns Großvater Harry als Gasthaus „Kuckuck“ gegründet, war das an den familiären landwirtschaftlichen Betrieb angegliederte Restaurant zunächst ein beliebtes Ausflugsziel für Menschen aus Göttingen und Umgebung. Als mit der Auslagerung des Universitären Nordbereichs nach Weende in den 60-Jahren der Bedarf an Übernachtungsmöglichkeiten stieg, sprangen die Beckmanns auf den Hotelzug auf. In unmittelbarer Nachbarschaft zum „Kuckuck“ entstand das an der Ulrideshuser Straße gelegene Hotel Beckmann, das mit seinen 43 Zimmern jedoch eher dörflichen Charme versprühte.

Gute Voraussetzungen: „Die Idee zur Vergrößerung kam uns, nachdem unsere beiden Söhne eine Ausbildung zum Hotelkaufmann absolviert haben und den Wunsch äußerten, ins Familienunternehmen einzusteigen“, sagt Dirk Beckmann. Da das Grundstück neben dem ursprünglichen Hotel ohnehin ihm gehörte und bislang nur als Garten genutzt wurde, hätten die Voraussetzungen günstiger gar nicht sein können.

Erster Spatenstich: Nach dem ersten Spatenstich Anfang 2019 sollte die Eröffnung des Erweiterungsbaus eigentlich Ende Mai dieses Jahres stattfinden, durch Corona verzögerte sich der Termin aber um knapp vier Monate. „Das war aber gar nicht so schlimm, weil ja sowieso keine Gäste gekommen wären“, so der 50-Jährige.

„Eigentlich war das sogar ganz gut so, weil der ganze Bau dadurch viel entspannter über die Bühne ging“, sagt Beckmann. Und dann habe Corona sogar noch dazu geführt, dass das bestehende Hotel während der vergangenen Monate überwiegend durch Handwerker, die in Göttingen zu tun hatten, gut ausgelastet gewesen sei.

Blick in ein Hotelzimmer: Die Räume sind geschmackvoll eingerichtet.

Wohlfühloase: Im neuen Hoteltrakt erwartet die Besucher jetzt eine echte Wohlfühloase. „Wir haben mit ruhigen Farben und Formen unsere eigenen Inspirationen umgesetzt und sind nicht irgendeinem modernen Stil gefolgt“, betont Liane Beckmann. Ihr Ziel sei es gewesen, dass die Zimmer „möglichst unaufgeregt“ daherkommen, damit die Gäste sich entspannen und richtig runterkommen können. „Den Unterschied macht hier oben in Nikolausberg die Lage, der Ausblick und das Familiäre“, betonen Liane und Dirk Beckmann.

Restauran: „Und in Kombination mit unserem Restaurant Kuckuck mit seiner regionalen deutschen Küche können wir sowohl unseren Hotelgästen als auch den Menschen aus der Region von der Übernachtung über ein reichhaltiges Frühstück bis hin zum Abendessen und dem Besuch der Weitblick-Bar sehr viel bieten“, so das Betreiberehepaar. hotel-beckmann.de (Per Schröter)

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