Treffpunkt für verschiedene Generationen

Neues Familienzentrum in Rosdorf: Der Rohbau steht

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Richtfest für das künftige Familienzentrum in Rosdorf: Es kann im Sommer kommenden Jahres eröffnet werden. Darüber freuen sich (von links) Architekt Gregor Brune, Kreisrat Marcel Riethig, Bürgermeister Sören Steinberg und VHS-Chef Rüdiger Rohrig. 

Viele junge Familien siedeln sich in Rosdorf an. Dort entsteht in der früheren Anne-Frank-Schule ein eigenes Zentrum für sie. Dort soll es Angebote für alle Generationen geben.

Für das künftige Familienzentrum, das im Sommer 2020 eingeweiht werden soll, wird ein bestehendes Gebäude komplett umgestaltet. Dabei hat Architekt Gregor Brune darauf geachtet, dass bestehende Teile und Wände weiterhin verwendet werden können. Um das Zentrum bauen zu können, hatte der Gemeinderat beschlossen, die gemeindeeigene ehemalige Schule umzufunktionieren.

Auf mehr als 800 Quadratmeter wird es in den acht ehemaligen Schulräumen unter anderem Angebote des Kinder- und Jugendbüros, der Seniorenbeihilfe und von Hebammen geben.

Familienzentrum bietet Raum für VHS-Kurse

Die Kreisvolkshochschule Göttingen-Osterode will dort ab Herbst kommenden Jahres Kurse für Sprache, Gesundheit und Ernährung anbieten sowie eine Lehrküche einrichten. Es wird Bewegungsangebote von der VHS und von örtlichen Sportvereinen, einen Seniorenstammtisch und eine Bücherei geben.

Außerdem wird ein privater Investor in direkter Nachbarschaft eine Pflegeeinrichtung für schwer- und mehrfach behinderte Jugendliche bauen und im Familienzentrum ein Café betreiben. 

Das Familienzentrum wird finanziell vom Landkreis Göttingen mit jährlich 60 000 Euro unterstützt – bis jetzt noch befristet. Rosdorfs Bürgermeister Sören Steinberg hofft, dass daraus eine dauerhafte Hilfe für seine Gemeinde wird.

Richtfest im Familienzentrum gefeiert

Carolin Paul wird als Koordinatorin im Familienzentrum arbeiten. Sie ist jetzt schon vor Ort und begleitete auch das Richtfest.

„Das ist ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“, sagte Göttingens Kreisrat Marcel Riethig zu dem künftigen Familienzentrum. Aus seiner Sicht ist es keineswegs selbstverständlich, dass sich eine Kommune so für Familien einsetzt.

Das Projekt ist aktuell die mit Abstand größte Investition in der Gemeinde Rosdorf. Von den drei Millionen Euro muss die Gemeinde 1,3 Millionen selbst stemmen, 1,7 Millionen kommen als Förderung vom Land Niedersachsen.

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