Farbe für den Campus

Graffitikunst: Studenten und Künstler gestalten Hörsaalgebäude um

Fertiggestellt: Die Göttinger Studierenden Agatha Czarny und Jascha Wigger besprühten die erste Fläche am ZHG. Foto: nh
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Fertiggestellt: Die Göttinger Studierenden Agatha Czarny und Jascha Wigger besprühten die erste Fläche am ZHG. Foto: nh

Göttingen. Schluss mit grauem Beton, her mit bunten Farben: Die Fassaden des Zentralen Hörsaalgebäudes (ZHG) auf dem Göttinger Campus werden im Sommersemester mit Graffiti umgestaltet. Im Zuge des Projektes „Concrete-Colours“ reisen Künstler aus ganz Deutschland an, um das ZHG zu besprühen.

Organisiert wird das Projekt vom Kulturkollektiv der Universität. Die Arbeitsgruppe „ZHG Verschönerung“ besteht aus ehrenamtlich tätigen Studierenden. „Wir freuen uns, nun endlich zur Tat schreiten zu können und diesem alten Betonklotz etwas Farbe zu verpassen“ sagt Christoph Höland, Mit-Initiator des Projekts.

Nach einem Jahr Vorbereitungszeit haben die Arbeiten nun begonnen. „Mit ,Concrete-Colours‘ wollen wir dem Zentralcampus etwas Leben einhauchen“, sagt Susanna Höfer vom Kulturkollektiv. Wegen des Plakatierverbots wirke dieser oft grau und steril.

Ergänzend plant das Kollektiv einen Online-Wettbewerb. Via Internet werden Künstler dazu aufgerufen, Motiv-Vorschläge einzureichen, die anschließend von einer Jury bewertet werden. Der Erstplatzierte darf eine Fläche am Zentralen Hörsaalgebäude umgestalten.

Desweiteren findet am Samstag, 31. Mai, die Veranstaltung „Kunst am Bau“ statt. Dann werden mehrere Flächen zur Umgestaltung freigegeben sein. „Dabei ist es wichtig, dass der spontane Charakter von Street-Art zur Geltung kommt“, sagt Höfer.

Außerdem hoffe sie, mit dem Projekt die Universitätsverwaltung davon überzeugen zu können, den Studierenden mehr Möglichkeiten zur kreativen und kulturellen Betätigung zu bieten. (esp)

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