Uni feiert 70 Jahre Wiedereröffnung

Historie trifft Neuzeit: Das aus der Innenstadt an den Universitäts-Campus versetzte Reitstalltor vor dem neuen Lern- und Seminarzentrum. Die Göttinger Universität feiert nun die Wiedereröffnung nach dem 2. Weltkrieg vor 70 Jahren. Foto: Kopietz

Göttingen. Die Universität Göttingen gehörte zu den ersten deutschen Universitäten, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder eröffnet wurden. Am 17. September 1945 begann für rund 4300 Studierende der Lehrbetrieb.

Diese 70 Jahre zurückliegende Wiedereröffnung wird in der kommenden Woche mit einer öffentlichen Veranstaltung gefeiert – auf Einladung der Universität und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA).

Beginn ist am Mittwoch, 2. Dezember 2015, um 18 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben 5, Hörsaal 008. Grußworte sprechen die Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel und der AStA-Vorsitzende Daniel Pichl.

Gezeigt wird das Video „Zeitzeuginnen im Gespräch“, es porträtiert die ehemaligen Studentinnen Eva Zuckschwert und Dr. Ursula Beyer im Interview, die beide im Wintersemester 1945/1946 an der Universität Göttingen eingeschrieben waren.

Anschließend wird die Historikerin Dr. Kerstin Thieler vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Uni Göttingen über das Thema „NS-Organisationen und ihr Einfluss auf die Personalpolitik der Universität Göttingen“ sprechen.

Die Veranstaltung am Mittwoch endet mit einer Aufführung des Films „Der Ruf“ aus dem Jahr 1948. Der 100-minütige Film von und mit Fritz Kortner erzählt die fiktive Geschichte des 1933 emigrierten jüdischen Professors Mauthner, der nach Ende des Zweiten Weltkriegs einen Ruf als Remigrant an seine Universität Göttingen erhält und zurückkehrt.

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