Es gibt Alternativrouten für Pendler

Fernwärmeausbau: Weniger Spuren auf Weender Landstraße

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Bauarbeiten auf der Weender Landstraße: Wegen des Ausbaus des Göttinger Fernwärmenetzes müssen Autofahrer bis zum Jahresende mit Behinderungen rechnen. 

Göttingen – Autofahrer müssen auf der Weender Landstraße in Göttingen voraussichtlich bis zum Jahresende wegen des Ausbaus des Fernwärmenetzes mit Behinderungen rechnen – dazu Fragen und Antworten.

Was wird eigentlich auf der Weender Landstraße gebaut?

Die Stadtwerke Göttingen bauen bis zum Jahresende ihr bestehendes Fernwärmenetz im Bereich der Weender Straße in Richtung Norden aus. Dafür werden etwa 3,5 Millionen Euro investiert. An die Versorgungsleitung soll das neue Sartorius-Quartier angeschlossen werden.

Welche Straßenabschnitt ist genau betroffen?

Zwischen dem Galluspark und der Einmündung Grüner Weg stehen normalerweise zwei Fahrspuren in jede Richtung zur Verfügung – ab sofort bis zum Jahresende aber nur noch eine Fahrspur je Richtung. Dadurch kommt es vor allem im Berufsverkehr zu Behinderungen. Je nach Baufortschritt kann es zu Veränderungen der Verkehrsführung kommen.

Gibt es Ausweichrouten für Pendler?

Ja, Pendler können auf die Route Maschmühlenweg/Im Rinschenrott ausweichen. Zudem gilt die Erschließungsstraße zum Güterverkehrszentrum, die vom Autobahnzubringer über die Abfahrt Lutteranger zu erreichen ist, als Geheimtipp.

Sind neben dem Ausbau des Fernwärmenetzes weitere Arbeiten vorgesehen?

Ja, auch das Gas- und Wassernetz wird gleich mit erneuert. Auch einzelne Kanalarbeiten sind bei dieser Gelegenheit geplant.

Warum ist der Ausbau des Fernwärmenetzes überhaupt notwendig?

An der Hildebrandstraße/Ecke Maschmühlenweg entsteht das künftige BioWärmeZentrum, das im Frühjahr ans Netz gehen soll. „Das ist ein wichtiger Baustein in unserer Fernwärme-Strategie“, sagte Dr. Gerd Rappenecker, Technischer Vorstand der Stadtwerke Göttingen AG, beim symbolischen Spatenstich im vergangenen Jahr. Laut Rappenecker werden die Kohlendioxid-Emissionen damit halbiert. Das Projekt ist in der Öffentlichkeit aber umstritten.

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