Feuer

Brand in ehemaliger Gaststätte: Zwölf Verletzte

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Göttingen. Ein Feuer in einem ehemaligen Hotel im Göttinger Ortsteil Weende sorgte in der Nacht zum Mittwoch für einen Großeinsatz der Feuerwehr.

Insgesamt zwölf Personen erlitten Verletzungen durch Rauchgas. Vier der Bewohner erlitten so schwere Rauchgasvergiftungen, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Die acht anderen Bewohner wurden ambulant behandelt.

Aktualisiert um 16.18 Uhr

Das Feuer brach gegen 2.30 Uhr in dem ehemaligen Hotel an der Breiten Straße aus. In dem Gebäude sind nach einem Umbau zahlreiche Appartements zu finden. Laut Polizei hat das Haus derzeit 39 Bewohner. Großaufgebot Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot von über 30 Einsatzkräften an, um das Feuer zu bekämpfen.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Weende. Das Feuer war nach ersten Ermittlungen in einem Appartement im ersten Obergeschoss des Hauses mit zweieinhalb Geschossen ausgebrochen. Die Ursache ist bislang noch unklar. Die betroffene Wohnung konnte in der Nacht für Untersuchungen zur Brandursache noch nicht betreten werden, berichtet die Polizei. Das erste Obergeschoss stand in Flammen.

Drei Personen mussten mit der Drehleiter vom Dach beziehungsweise vom Balkon des Hauses gerettet worden sein. Gegen 3.30 Uhr war der Brand schließlich unter Kontrolle. Am Mittwoch holte eine Studentin, die mit ihrer Kommilitonin in dem Gebäude wohnt, in den Vormittagsstunden ihre Wertsachen aus dem Gebäude. „Wir sind sofort aus dem Haus rausgelaufen“, berichten sie von den Ereignissen in der Nacht. Bislang wissen die beiden noch nicht, wie es für sie weitergeht und ob sie wieder in ihre Wohnung zurück können. Laut Polizei ist ein Teil des Gebäudes nicht mehr bewohnbar.

Brand in ehemaliger Gaststätte: Zwölf Verletzte

Die betroffenen Bewohner wurden vom Hausbesitzer in Hotels in der Nähe untergebracht. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 150.000 Euro.

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