Neubau entsteht in Göttingen

Feuerwehr- und Rettungsleitstellen von Göttingen und Osterode werden zusammengeführt

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Die Feuerwehr- und Rettungsleitstellen von Göttingen und Osterode werden in Göttingen zusammengeführt. Derzeit entsteht dafür ein Neubau neben der Berufsfeuerwehr Göttingen an der Breslauer Straße.

Göttingen/Osterode. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle für Stadt und Landkreis Göttingen wird an einem Standort in der Stadt Göttingen zusammengeführt.

Das hat der Landkreis Göttingen am Samstag mitgeteilt. Die Planungen für eine Kooperation mit der parallel betriebenen Leitstelle in Osterode am Harz sind damit gestoppt. 

Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle für die Stadt und den Landkreis Göttingen wird im Laufe des Jahres an einem Standort in der Stadt Göttingen zusammengeführt. Die geplante Weiterführung der Leitstelle in Osterode am Harz sei aus fachlichen, insbesondere sicherheitstechnischen Gründen nicht sinnvoll, wie die Verwaltungsleitung im Finanzausschuss des Landkreises mitteilte. Damit wird die Modernisierung der gemeinsamen Leitstelle ausschließlich durch den Neubau in Göttingen an der Breslauer Straße, direkt neben der Berufsfeuerwehr, realisiert. Die bislang vorgesehene Ergänzung dieser Maßnahme durch eine Sanierung der bestehenden Leitstelle in Osterode und die künftige Kooperation beider Standorte habe sich als schwierig erwiesen.

Technische Probleme und Sicherheitsbedenken

Bei der Detailplanung durch Techniker und Fachpersonal ergaben sich Hinweise auf technische Probleme und Sicherheitsbedenken. Die reibungslose Annahme von Notrufen und die Steuerung von Einsätzen durch die Leitstelle müssten jederzeit und in vollem Umfang gewährleistet sein, heißt es. Deshalb sind potenzielle Probleme bei einem Parallelbetrieb in Göttingen und Osterode auszuschließen. Dies wäre nur mit einem relativ hohen finanziellen und technischen Aufwand möglich. Ein Festhalten an den bisherigen Planungen ist deshalb nicht zu verantworten. Diese Einschätzung teilten Planer, Verwaltung und betroffene Disponenten.

Die Krankenkassen als Kostenträger sind über die geplante Zusammenführung der Leitstellen

informiert und hätten bereits ihr Einverständnis signalisiert, heißt es in der Mitteilung. Die Planungen für die Modernisierung der Leitstelle werden nun angepasst. Sie ist dann für rund 330.000 Einwohner zuständig - von Staufenberg im Südwesten über Göttingen bis nach Bad Grund im Harz im Nordosten.

Ein konkreter Zeitpunkt für die Zusammenführung in Göttingen steht noch nicht fest. Beabsichtigt ist, dass die derzeit in der Leitstelle Osterode eingesetzten Disponenten bis Ende dieses Jahres nach Göttingen wechseln.

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