Weihnachtsaktion

Feuerwehr überraschte junge Patienten in der Göttinger Uni-Klinik

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Junge Patienten bei der Feuerwehr zu Besuch: Für Kinder aus dem Uni-Klinikum gab es eine besondere Weihnachtsüberraschung. Dabei durften sie selbst ein Feuer löschen. 

Das war eine besondere Weihnachtsüberraschung: Am 24. Dezember wurden drei Patienten der Kinderklinik der Universitätsmedizin Göttingen mit einem Feuerwehrauto vom Osteingang des Klinikums abgeholt.

Für sie ging es dann zur Feuerwache an der Zimmermannstraße. Die anderen jungen Patienten konnten aufgrund ihrer Erkrankung die Station leider nicht verlassen. „Wir machen diese Aktion jedes Jahr seit Bestehen der Feuerwache am Klinikum“, berichtete Jens Windwehe, Abteilungsleiter der Wachabteilung 1. „Und das kommt immer gut bei den Kids an.“ Die Feuerwehrleute hatten auch diesmal ein kleines Programm für die jungen Patienten vorbereitet. Zunächst ging es mit der Drehleiter auf dem Hof der Feuerwache in die Höhe. Dann konnten die drei Kinder Arik (4), Ella (3) und Nazmija (4) mit einem Feuerlöscher sogar ein richtiges Feuer löschen.

Arik ist bereits seit dem ersten Advent im Krankenhaus, zunächst in Nordhausen und seit einer Woche in Göttingen auf der Station 2031. Ella aus Arenshausen leidet an Leukämie: Sie durfte aber am Nachmittag nach Hause. Ebenso wie Nazmija, der seit drei Tagen Patient auf der Station 0131 war.

Interessant war für die Kinder auch die anschließende Führung durch die Wache. Besonders Arik hatte es die Stange in der Fahrzeughalle angetan, an der bei einem Einsatz die Retter herunterrutschen. Und Ella wollte wissen, ob es Duschen im Gebäude gibt und sie diese sehen könne. Natürlich erfüllte Brandmeister André Wagner auch diesen Wunsch. 

Abwechslung vom Klinikalltag 

Am Ende des etwa einstündigen Programms bastelten die Kinder noch ein Feuerwehrauto, bevor es als Weihnachtsgeschenk für jeden eine große Tüte mit einem Feuerwehr-T-Shirt, einem Feuerwehr-Teddy und Schokolade gab – gesponsert vom Rewe Markt Rosdorf und der Feuerwehr.

„Mit der Aktion möchten wir den Kindern, die über Weihnachten im Krankenhaus bleiben müssen, Abwechslung vom Klinikalltag bieten“, sagte Jens Windwehe. Die Mädchen und Jungen, denen es gesundheitlich nicht möglich war, mit zur Feuerwache zu kommen, erhielten die Präsente später auf der Station.

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