Feuerwehr war bei Hildesheim im Einsatz: Hilfe über Kreisgrenzen hinweg

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Stolz auf gemeinsam bewältigte Aufgaben: Kreisbrandmeister Volker Keilholz (rechte) lobte die Arbeit der Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaft Göttingen nach der Rückkehr aus dem Hochwassergebiet bei Hildesheim auf dem Schützenplatz in Herzberg. Dort wurden die Aktiven von Landrat Bernhard Reuter (links) begrüßt. 

Göttingen. Das ist Hilfe über Kreisgrenzen hinweg: Die Feuerwehrbereitschaft des Landkreises Göttingen hat ihren Einsatz beim Hochwasser im Landkreis Hildesheim erfolgreich beendet. Der Einsatzschwerpunkt lag im Bereich der Stadt Bad Salzdetfurth.

„Ich bin stolz darauf, dass wir als Kreisfeuerwehrbereitschaft aus dem gesamten Landkreis die gestellten Aufgaben gemeinsam gelöst haben“, sagte Kreisbrandmeister Volker Keilholz nach der Rückkehr zu den Einsatzkräften. Insgesamt waren mehr als 320 Aktive aus dem Kreis Göttingen an dem Einsatz beteiligt. Der Konvoi mit den Einsatzfahrzeugen kam am Freitag in den Nachmittagsstunden wieder auf dem Schützenplatz in Herzberg an. Dort begrüßte Landrat Bernhard Reuter die Rückkehrer.

Schwerpunkt des Einsatzes war die Stadt Bad Salzdetfurth. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft füllte und verlegte Sandsäcke, pumpte vollgelaufene Keller leer, leistete technische Hilfe und unterstütze die Versorgung betroffener Ortsteile.

Hilfe von THW, Rotem Kreuz, DLRG und Maltesern

140 Angehörige freiwilliger Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis waren mit 21 Fahrzeugen am Dienstag in den späten Abendstunden zum Einsatz aufgebrochen. Sie wurden am Donnerstag abgelöst. Zudem unterstützte eine Betreuungseinheit des DRK Duderstadt und des Malteser Hilfsdienstes Göttingen mit zusammen 25 Kräften den Hochwassereinsatz. Rund 20 Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks aus Göttingen und Braunschweig halfen mit Pumpen. Ein Team der DLRG Göttingen ermöglichte per Boot die Versorgung einer von Wasser eingeschlossenen Ortschaft. „Gott sei Dank gab es keine Personenschäden“, war Landrat Reuter erleichtert. „Ich bin froh, dass wir helfen konnten. Und ich bin stolz, dass die Einsatzkräfte aus dem Landkreis Göttingen wie ein Mann und eine Frau gestanden haben“, bekräftigte Landrat Reuter das Fazit von Kreisbrandmeister Keilholz.

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