30 Personen trainierten für den Ernstfall

Feuerwehrübung am Klinikum: Schnelle "Rettung" aus der Baugrube

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Übung auf dem Klinikgelände: Ein „Verletzter“ wurde mit Hilfe der Drehleiter, an der eine Trage befestigt war, aus einer Baugrube gerettet. 

Göttingen. Bei einer Übung auf der Baustelle des Entwässerungskanals der Universitätsmedizin Göttingen trainierten die Feuerwehren die Rettung eines Verunglückten.

Bei der nicht angekündigten Übung wurde am Montag um 8.16 Uhr folgender „Notruf“ abgesetzt: Sturz einer Person aus großer Höhe. Ein „verletzter Bauarbeiter“ lag am Boden des 13 Meter tiefen Zugangsschachtes für den Entwässerungskanal am Universitätsklinikum. Bereits zwei Minuten später waren die ersten Notärzte vor Ort. Um 8.22 Uhr begann die Versorgung des „Verletzten“.

Ganz schnell war der Löschzug der Hauptfeuerwache vor Ort: Um 8.43 Uhr wurde der „Verletzte“ mit einer Trage, die an der Drehleiter befestigt war, aus der Baugrube gerettet. Insgesamt dauerte die Notfallübung von der Auslösung des Alarms bis zur Rettung lediglich 27 Minuten. Beteiligt waren 30 Aktive der Berufs- und Werkfeuerwehr sowie des Rettungsdienstes. Dabei waren insgesamt acht Fahrzeuge im Einsatz.

„Die Übung hat gezeigt, dass die Feuerwachen sehr gut zusammengearbeitet haben. Der Ablauf verlief ruhig, ohne Hektik und sehr gezielt“, lobte Frank Gloth, Wachleiter der Feuerwache am Klinikum, die Aktion. Die Übung hatte zudem einen ernsten Hintergrund: „Wir werden hier am Uniklinikum demnächst weitere Großbaustellen haben“, sagte Thomas Barke Übungsleiter und Organisator der Notfallübung. Er ist stellvertretender Zugführer an der Feuerwache am Klinikum. Barke war ebenfalls mit dem Verlauf der Übung richtig zufrieden. 

Feuerwehrübung am Klinikum: Rettung aus der Baugrube

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