Finanzielle Unterstützung für vier Hochschulen vom Land Niedersachsen

+
Bewilligungsbescheide für den Innovationscampus Niedersachsens: Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen Kljajic (vorn, 2.v.r.) überreichte sie an Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (vorn, rechts), Prof. Dr. Frank Albe (vorn, links), Prof. Dr. Wolfgang Viöl (hinten, rechts) und Prof. Thomas Hnschke (hinten, 2.v.r.). Landtags-Vizepräsidentin Gabriele Andretta (vorn, 2.v.l.) Landesbeauftragter Matthias Wunderling-Weilbier und Landrat Bernhard Reuter (hinten von links) freuten sich mit.

Göttingen. Das Land Niedersachsen unterstützt die vier Hochschulen, die im Rahmen des Südniedersachseninnovationscampus (SNIC) kooperieren, mit insgesamt 622.000 Euro.

Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic informierte sich über die Arbeit.

Der SNIC ist ein Kooperationsprojekt von Wissenschaft und Wirtschaft unter dem Dach der Südniedersachsenstiftung. Ziel ist es, die beteiligten Hochschulen und Unternehmen stärker zu vernetzen, Innovationen und Unternehmensgründungen zu unterstützen und die Attraktivität der Region für Fachkräfte zu erhöhen. Neben rund 20 Unternehmen zählen die Universität Göttingen, die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), die Private Fachhochschule (PFH) Göttingen sowie die Technische Universität (TU) Clausthal zu den Kooperationspartnern.

Potenzial der Region 

„Eine solche Kooperation zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen und Kommunen ist wichtig, um das Potenzial der Region zu nutzen“, betonte Ministerin Heinen-Kljajic. Wissenschaft habe schließlich den Auftrag, ihre Erkenntnisse einzubringen, um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen zu lösen. In Südniedersachsen habe man den großen Vorteil einer hohen wissenschaftlichen Dichte. Nicht zuletzt deshalb könne der SNIC dort ein Motor für den Wissens- und Technologietransfer sein. „Und wenn der Innovationscampus auch nur in Teilen das erreicht, was er schon jetzt verspricht, dann wäre schon sehr viel für die Region gewonnen“, sagte Heinen-Kljajic.

„Unser Ziel ist es, Südniedersachsen in den kommenden Jahren deutlich voran zu bringen“, sagte Landrat Bernhard Reuter. Im SNIC sehe er dafür „genau das richtige Instrument“. Auch für Göttingens Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel ist das SNIC „eine geradezu ideale Sache“. In der heutigen Zeit bräuchten nämlich auch Volluniversitäten Partner. „Schließlich sitzen wir nicht mehr wie früher in einem Elfenbeinturm“, so Beisiegel.

Neben der Förderung durch das Land Niedersachsen wird der SNIC durch private Mittel von Unternehmen sowie durch Mittel der Hochschulen und verschiedener Verbände finanziert. Zusätzlich wurden weitere EU-Mittel für das Gesamtprojekt beantragt. „Der Südniedersachseninnovationscampus ist nicht zuletzt auch Ausdruck des regionalpolitischen Engagements der Unternehmen“, sagte Dr. Martin Rudolph von der Göttinger Geschäftsstelle der IHK. „Die Wirtschaft ist schon jetzt von den positiven Impulsen des SNIC für die Region überzeugt“, so Rudolph.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.