FIZ nutzte Corona-Pause für Umbau

Fitnesszentrum am Uni-Sportgelände Göttingen: Trainieren nach Anmeldung

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Modernes Raumkonzept: Die Nutzer des Fitnessstudios FIZ können an zahlreichen Geräten trainieren. 

Gute Nachricht für viele Studierende und Mitarbeiter der Universität: Das Fitnessstudio „FIZ“ auf dem Uni-Sportgelände hat seit dem 25. Mai wieder geöffnet.

Es präsentiert sich grundsaniert und in neuem Outfit, wie der Träger, der Verein für Freizeitsport- und Gesundheitstraining an der Universität Göttingen meldet.

Aktuell ist das FIZ allerdings noch mit einer Personenbeschränkung geöffnet, zudem ist für die Nutzung eine Online-Anmeldung für unterschiedliche Zeiträume erforderlich.

Zuvor waren Fitnessstudios im Rahmen des Corona-Lockdowns geschlossen worden. Den Erlass mit der Schließung der Sportanlagen Mitte März sah man im FIZ auch als Chance, wie Alexander Reuter, Geschäftsführer des Vereins sagt: „Umgehend nach dem Lockdown haben wir reagiert und alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Schließzeit für eine Neugestaltung zu nutzen.“ Diese hatte man ohnehin auf der To-Do-Liste und wäre bei laufendem Betrieb schwierig umzusetzen gewesen.

Quasi über Nacht wurde das Studio leer geräumt. Mit einem Innenarchitekten, der spezialisiert auf den Umbau von Fitnessstudios ist, entstand ein neues Raumkonzept. Kurzum: Der Eingangs- und Trainingsbereich wurden komplett neu gestaltet.

Zahlreiche Gerätetypen: So sind verschiedene Trainingsformen möglich. 

Das war auch nötig, denn die Inneneinrichtung stammte teilweise noch aus der Anfangszeit des FIZ von 2002. Das Ergebnis ist laut Studioleiter Stefan Meyer neben einem komplett neuen Fußboden auch „ein modernes Farb- und Raumkonzept mit sportlich klassischen Elementen“. Neben dem Fußboden wurden Teile der Elektrik und Wände im Studio und in den Fluren sowie auch neue Cardio-Geräte aus Eigenmitteln des Vereins – ohne finanzielle Beteiligung der Universität gestemmt.

In der ungewissen Zeit des Lockdowns war die Chance jedoch auch mit einem Risiko verbunden, da zunächst nicht absehbar war, wann wieder mit Einnahmen durch die Mitgliedsbeiträge zu rechnen war. „Für die Kunden wurde quasi in einer beitragsfreien Zeit ein enormer Mehrwert geschaffen.“

In die Hände spielten den Verantwortlichen auch die Nebeneffekte der Corona-Krise: „Sowohl dem Innenarchitekten als auch den Firmen sind Aufträge weggebrochen und so waren sie kurzfristig verfügbar. Insgesamt haben viele Zufälle unsere Situation begünstigt,“ schildert Meyer.

Am Ende wurde es eine Punktlandung. Die Umbauarbeiten wurden mit dem neuen Erlass zur Öffnung der Fitnessstudios am 25. Mai fertig.

Ganz ohne FIZ mussten die Mitglieder die 70 Tage allerdings nicht überstehen, denn mit dem Erlass vom 4. Mai um die Möglichkeit der Nutzung von Außenanlagen hatte das FIZ flexibel reagiert und überdachte Flächen für ein Outdoor-Fitnessstudio genutzt. 

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