FKG-Schülerin Sevin Kaindl gewinnt regionalen Vorlesewettbewerb

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Mit „Rubinrot“ auf Platz drei: Marlin Frankfurth vom Mündener Grotefend-Gymnasium.

Göttingen. Sevin Kaindl ist die Regionalentscheids-Gewinnerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels.

Die Schülerin vom Göttinger Felix-Klein-Gymnasium (FKG) überzeugte die Jury mit einem Ausschnitt aus Jonathan Strouds „Bartimäus und das Auge des Golem“.

16 Sechstklässler, von denen am Ende 13 zum Vorlesen im Kreishaus antraten, hatten sich für den Regionalentscheid qualifiziert. Darunter war mit Marlin Frankfurth vom Mündener Grotefend-Gymnasium auch eine Schülerin aus dem Mündener Altkreis. Als erste Teilnehmerin überhaupt war ihr die – angesichts der zahlreichen Zuhörer nur allzu verständliche – Nervosität bei der Lesung aus Kerstin Giers „Rubinrot“ deutlich anzumerken, so dass sie hinter Sevin Kaindl und der zweitplatzierten Carlotta Petzke (Hainberg-Gymnasium Göttingen) wie alle anderen Teilnehmer auf Platz drei landete.

Hunderttausende lesebegeisterte Schüler der sechsten Klassen hatten sich auch in diesem Schuljahr wieder am größten bundesweiten Lesewettstreit beteiligt. In mehr als 7100 Schulen wurden im vergangenen Herbst die besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt. Beim Regionalentscheid von Stadt und Landkreis Göttingen trafen nun die Schulsieger aufeinander.

Die Leseförderungsaktion will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und zum gegenseitigen Zuhören sensibilisieren.

Die weiteren Etappen das Wettbewerbs führen die jeweiligen Sieger aus den Regionalentscheiden über den Bezirks- und Landesentscheid zum Bundesfinale, das vom 15. bis 17. Juni in Berlin ausgetragen wird.

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