Gemeinschaftsunterkunft mit 200 Plätzen

Göttingen Pläne: Flüchtlinge sollen auf die Zietenterrassen

Bau- und Wohngebiet Zietenterrassen: In attraktiver Lage im Göttinger Südosten soll auf dem ehemaligen Kasernengelände nun schnell eine Flüchtlingsunterkunft enstehen. Foto: Kopietz

Göttingen. Die Stadt Göttingen wird auf den Zietenterrassen eine Gemeinschaftsunterkunft mit 200 Plätzen für Flüchtlinge bauen. Das wurde am Dienstag im Sozialausschusses bekannt.

Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD) erläuterte das Projekt, das keine klassischen Sammelunterkunft werden soll.

Stattdessen soll im Osten Göttingens zwischen dem Sportgelände des ASC Göttingen und der Hochschule HAWK eine Unterkunft mit insgesamt 34 Drei-Zimmer-Wohnungen mit je 60 Quadratmetern entstehen. Die einzelnen Wohnungen in zwei- und dreigeschossigen Fertiggebäuden sollen über Laubengänge erreichbar sein und jeweils sechs Bewohnern Platz bieten. Weiterhin sind Gemeinschaftseinrichtungen geplant. Genaue Planungen für das Projekt, das bis Mitte 2015 fertig sein soll, will die Stadt im Januar präsentieren.

Weiter im Rennen ist das ehemalige Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF) als Standort für eine Gemeinschaftsunterkunft. Laut Dagmar Schlapeit-Beck könnten auch dort etwa 200 Flüchtlinge Platz finden. Allerdings müssten noch viele rechtliche Fragen geklärt werden.

Ein weiterer möglicher Standort für eine Gemeinschaftsunterkunft ist ein Gelände an der Jheringstraße in Göttingen. Außerdem will die Stadt Flüchlinge in Wohnungen des Bauvereins in Hann. Münden unterbringen. (bsc/tko)

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