Montag startet Hilfe-Portal

Flüchtlingshelfer spenden Zeit im Netz

Bringen Web-Seite der Flüchtlingshilfe auf den Weg: von links Florian Heinz (workin media), Jessica Otte (Landkreis), Achim Sterr (Stadt), Oberbürgermeister a. D. Wolfgang Meyer, Landrat Bernhard Reuter, Stadträtin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck, Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. Foto: nh

Göttingen. Die Flüchtlingshilfe der Region geht online. Stadt und Landkreis Göttingen starten am Montag gemeinsam die Webseite www.fluechtlingshilfe-goettingen.de. Sie ist auch eine Plattform für ehrenamtliche Helfer.

Helfer zusammenbringen: Über die Seite soll die Hilfe von Haupt- und Ehrenamtlichen koordiniert werden, dort sollen Bedarf und Hilfsangebote zusammengebracht werden.

Neu ist diese Art der Kommunikation unter Helfern nicht: Es gibt bereits prima funktionierende Face-Book-Gruppen und Web-Seiten. Die neue Seite ergänzt diese Angebote.

Freiwillige können nach ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Flüchtlingshilfe nach ihren Interessen suchen und sich dafür melden. Organisationen und Initiativen können so gezielt Helfende finden und aktivieren.

Die Helfer könne auch ganz konkret ihre Tätigkeiten und möglichen Hilfszeiten anbieten, quasi eine Zeitspende im Netz offerieren. Es kann auch längerfristiges Engagement angeboten werden.

So funktioniert es: Ehrenamtliche und Freiwillige legen ein eigenes Helferprofil an. Sie geben an, wann sie wo helfen möchten und welche Sprachkenntnisse vorhanden sind. Sie hinterlegen E-Mail-Adresse und Handy-Nummer.

Organisationen und Initiativen, die Helfende benötigen, starten einen Aufruf mit Art der Tätigkeit, Ort und Zeitpunkt sowie Zahl der benötigten Freiwilligen.

Das System schickt entsprechend an die registrierten Helfer SMS-Nachrichten oder E-Mails mit einem Link für weitere Infos und der Frage, ob man helfen möchte. Die Zusage der Helfer erfolgt über den Link.

Wichtig: Wenn die Zahl benötigter Freiwilliger gefunden ist, stoppt das System den Aufruf. Dabei wird gewährleistet, dass nicht immer die selben Helfenden, sondern alle Freiwilligen gleichmäßig benachrichtigt werden.

Präsentation: Organisationen und Initiativen können sich auf fluechtlingshilfe-goettingen.de präsentieren und untereinander kommunizieren. Auch können Veranstaltungen angekündigt werden.

Freiwillige: Freiwillige Mitarbeiter der Stadt Gottingen und Ehemalige haben sich schulen lassen und stehen ab kommenden Montag als Ansprechpartner im Neuen Rathaus bereit. Zu den früheren Beschäftigten der Stadt, die sich engagieren, gehört Ex-Oberbürgermeister Wolfgang Meyer.

Hotline von Stadt und Kreis: Sie ist unter Tel. 0551/400-5000 montags bis donnerstags von 9 bis 16 und freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Das Info-Telefon des Landkreises ist unverändert erreichbar unter: 0551/525-9155 zu gleichen Zeiten wie die Stadt-Hotline erreichbar oder per E-Mail unter: fluechtlinge@landkreisgoettingen.de

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