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Flugverbot für Drohnen über Sperrgebiet Schützenplatz in Göttingen

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Von: Bernd Schlegel

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Eine Drohne in Aktion: Für diese Fluggeräte besteht ab sofort über dem Sperrgebiet Schützenplatz/S-Arena ein Flugverbot. (Symbolbild)
Eine Drohne in Aktion: Für diese Fluggeräte besteht ab sofort über dem Sperrgebiet Schützenplatz/S-Arena ein Flugverbot. (Symbolbild) © dpa

Für Drohnen gilt im Bereich rund um den Schützenplatz in Göttingen ab sofort ein Flugverbot. Hintergrund ist die geplante Entschärfung von Blindgängern Ende März.

Göttingen – Drohnen dürfen ab sofort bis zur geplanten Bombenentschärfung Ende März nicht mehr über das Sperrgebiet am Schützenplatz in Göttingen fliegen. Darauf weist die Stadtverwaltung hin.

In der vergangenen Woche hatten die vorbereitenden Arbeiten für die Entschärfung von mutmaßlichen Blindgängern am Samstag, 25. März, begonnen. Seitdem besteht ein „Betretungsverbot“. Mit dem zusätzlich Flugverbot für Drohnen soll sichergestellt werden, dass die Arbeiten störungsfrei und ohne Verzögerungen möglich sind.

Tieffliegende Drohnen sorgten im Sommer 2022 für Ärger

„Bei den technischen Vorerkundungen im Vorfeld des Einsatzes zur Kampfmittelbeseitigung vom vergangenen Juli hatte sich gezeigt, dass Drohnen damals teilweise sehr tief geflogen waren. Das stellt eine Gefahr für die Fachleute vor Ort und für deren reibungslose Fortsetzung der Arbeit dar, auch dadurch, dass es sie in der notwendigen Konzentration stört“, so die Stadtverwaltung.

Sicherheitsdienst kontrolliert Drohnen-Flugverbot

Ein Sicherheitsdienst kontrolliert vor Ort die Einhaltung des Betretungsverbots sowie des Drohnen-Flugverbots und meldet Verstöße der Polizei. Bußgelder von bis zu 50.000 Euro sind möglich. Weitere Informationen gibt es hier. (Bernd Schlegel)

In diesem Bereich gelten das Flugverbot für Drohnen und ein Betretungsverbot

Das gesperrte Gebiet am Schützenplatz in Göttingen reicht östlich der Leine vom Schützenplatz über die S-Arena bis zum Ufer südlich der Kleingartenanlage „Auf der Masch“. Auf der westlichen Leineseite ist der Uferbereich inklusive Radweg ab Godehardstraße bis Höhe Kleingartenanlage gesperrt. Das gilt auf diesem Abschnitt auch für die Leine selbst.

Bauzäune mit Hinweisschildern grenzen die Sperrzone ab, Haltverbote sind eingerichtet und Umleitungen ausgeschildert. Die Godehardstraße bleibt frei. bsc

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