Förderbescheid für Göttinger Projekt

Unterstützung für junge Unternehmen in Südniedersachsen

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Zuversichtlicher Blick in die Zukunft: Staatssekretärin Birgit Honé (4. v. l.) übergibt SINC-Geschäftsstellenleiterin Mascha Albrecht (rechts daneben) den Förderbescheid des Landes. 

Göttingen. Erfolgreiche Geschichten von Unternehmensgründern sollen auch in Zukunft in Göttingen und der Region Süd-Niedersachsen geschrieben werden.

Dieses Ziel hat sich der SNIC, der Südniedersachsen-Innovations-Campus, in Göttingen auf die Fahnen geschrieben. Ein neues Projekt, der SNIC-Accelarator, legt dabei den Fokus auf Life Science, die „Lebenswissenschaften“. Start-Ups aus diesem Bereich sollen besonders gefördert werden. Und besonders gefördert wird auch das neue Projekt selbst. Die niedersächsische Staatssekretärin für Europa und regionale Landesentwicklung, Birgit Honé, überreichte SNIC-Geschäftsstellenleiterin Mascha Albrecht den Förderbescheid des Landes.

Der InnovationsCampus vereint bereits wichtige Akteure der Region. Dabei steht insbesondere die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft im Fokus. Der neue SNIC-Accelarator richtet sich auch an Unternehmensgründer, die nicht aus dem universitären Umfeld stammen. „Das Ziel ist, dass die Start-Ups in der Region bleiben“, erklärte Andreas Redeker, Mitarbeiter im Bereich der Wirtschaftsförderung der GWG (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen). 

Die GWG hat den Förderungsantrag an das Land federführend gestellt. Für die nächsten zwei Jahre wird Niedersachsen den Aufbau des SNIC-Accelarators unterstützen. Außerdem stellen die Sparkassen der Region Südniedersachsen (Göttingen, Northeim, Osterode, Duderstadt, Münden, Einbeck und Bad Sachsa) für die kommenden zwei Jahre 150 000 Euro zur Verfügung. Für Honé ist der SNIC-Accelarator „ein wesentliches Puzzleteil“ des Südniedersachsen-Projektes, mit dem es gelungen sei „Land und Kommunen zusammenzubringen“, um die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft auf Erfolgskurs zu bringen. „Hier arbeiten alle Hand in Hand“, lobte Honé. 

Ein Ausdruck dieser Arbeit ist auch der SNIC-Accelarator, der dazu beitragen soll, das enorme Potenzial der Region in der Region zu halten. „Wissen ist der Rohstoff unserer Zeit. Und Südniedersachsen ist eine rohstoffreiche Region“, erklärte die Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis 17 (Göttingen), Gabriele Andretta. Auch sie ist begeistert von der „Idee, dass man in dieser Region an einem Strang zieht“, um das Wissen – und damit die neugegründeten, innovativen Unternehmen – in der Region zu halten. 

Denn das war oft das Problem für Start-Ups in Südniedersachsen. Sobald sie zu einer gewissen Größe angewachsen waren, wanderten die Firmen häufig ab. Das soll sich mit dem neuen Projekt ändern. So soll frühzeitig festgestellt werden, wie viel Raum – etwa in Laboren – die neuen Unternehmen künftig benötigen. Außerdem hilft der SNIC-Accelarator, wenn es um die Patentierung, Technologie oder die Anschlussfinanzierung geht. (ana)

Kontakt:Mascha Albrecht, Tel.: 0551/3921742; www.snic.de

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