Forschung über das Wissen

Förderkreis "Forum Wissen" unterstützt Gestaltung eines Raumes mit mehr als 55.000 Euro

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55.555,55 Euro für das Forum Wissen: Wolfgang Meyer (links) überreichte Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (2.v.l.) den Spendenscheck. Dr. Marie Luisa Allemeyer und Dr. Joachim Baur stellten das Museumskonzept vor.

Göttingen. Die Planungen für das künftige Forum Wissen in Göttingen werden konkreter. In dem neuen Museum an der Berliner Straße in Bahnhofsnähe wird auch eine Forschungsstelle für Wissensforschung entstehen.

Das wurde am Dienstag bei einem Termin mit dem Förderkreis für das Museum bekannt. Dr. Marie Luisa Allemeyer, Direktorin der Zentralen Kustodie der Universität, und Dr. Joachim Baur von der Ausstellungsagentur Exponauten aus Berlin berichteten, dass das innovative Wissensmuseum 2020 eröffnen wird. Es wird als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft konzipiert und widmet sich der Frage, wie und unter welchen Bedingungen Wissen geschaffen wird. Dazu werden Objekte der aktuell 36 akademischen Sammlungen in wechselnden Ausstellungen für Bürger und Besucher der Stadt präsentiert.

Bühnen- und Konzertraum

Gleichzeitig soll das Forum Wissen aber mehr als nur ein Museum werden. Neben den 1700 Quadratmetern Ausstellungsfläche beherbergt es zukünftig unter anderem einen Bühnen- und Konzertraum, ein Café, einen Museumsshop, Seminarräume, einen Hörsaal, ein Labor, eine Restaurierungswerkstatt und Tagungsräume. Weiterhin erfuhren die Mitglieder des Förderkreises, das die Öffnungszeiten des Forums Wissens von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr sein sollen, donnerstags auch länger. So ist zumindest der Wunsch der Verantwortlichen. Dies hänge natürlich auch von den finanziellen Gegebenheiten ab, sagte Allemeyer. Ob die Besucher Eintritt für das Forum Wissen bezahlen müssen, ist ebenfalls noch nicht entschieden.

Der Förderkreis hatte zudem ein besonderes Geschenk mitgebracht: Die Mitglieder überreichten einen Scheck über 55 555,55 Euro an die Universität. Der Betrag stammt unter anderem aus den Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Aktionen des Förderkreises und soll zur Ausgestaltung des Raumes „Wissensnetze“ im künftigen Museum genutzt werden, für den der Verein die Patenschaft übernommen hat.

Der Vorsitzende des Förderkreises, Göttingens ehemaliger Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, überreichte die Spende an Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel.

Nach der Scheckübergabe gab es eine amerikanische Versteigerung eines vergoldeten schmiedeeisernen Nagels aus dem Bismarckhäuschen, der über 500 Jahre alt ist. Dabei kamen 280 Euro zusammen, „so dass unsere nun leere Kasse gleich wieder ein wenig aufgefüllt werden konnte“, freute sich Vorsitzender Wolfgang Meyer.

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