Förderung für Göttinger Sonnenforscher 

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Wird gefördert: Dr. Alexander Shapiro vom Göttinger Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) .

Göttingen. Dr. Alexander Shapiro vom Göttinger Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) sucht in den nächsten fünf Jahren nach dem Bindeglied zwischen Sonne und Sternen.

Der Europäische Forschungsrat (ERC) unterstützt dieses Vorhaben nun mit einem Starting Grant. Mit den so genannten Starting Grants für Nachwuchswissenschaftler unterstützt der Europäische Forschungsrat jährlich junge Wissenschaftler mit bis zu zwei Millionen Euro über maximal fünf Jahre.

Die Förderung ermöglicht es, neue Forschungsgruppen aufzubauen und mit ihnen eigene, mutige und neuartige Forschungsprojekte zu verfolgen.

Als Mitglied der Arbeitsgruppe „Solare Variabilität und Klima“ am MPS konnte der Forscher Alexander Shapiro dazu beitragen zu erklären, welche magnetischen Vorgänge auf der Sonne für ihre Helligkeitsschwankungen verantwortlich sind. Denn Untersuchungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die etwa elfjährigen Helligkeitsschwankungen unseres Zentralgestirns deutlich schwächer ausfallen als die der meisten vergleichbaren Sterne. Mit Hilfe des ERC Starting Grants will Shapiro nun den nächsten, logischen Schritt wagen und die Modelle, die sich bei der Sonne bewährt haben, auf ferne Sterne anwenden.

Zur Person

Dr. Alexander Shapiro hat an der Universität in St. Petersburg (Russland) Mathematik und Astronomie studiert. 2009 promovierte er an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich (Schweiz).

Weitere Forschungsaufenthalte führten ihn zunächst an das Physikalische-Meteorologische Observatorium/World Radiation Center im schweizerischen Davos, dann als Marie Curie Fellow ans MPS, wo er in der Forschungsgruppe „Solare Variabilität und Klima“ forschte. (mel)

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