Neues Theaterstück

Förderung für Uni und Boat People Projekt: 34.000 Euro für „Nicht mein Krieg“

Boat People Pojekt wird gefördert: Das Göttinger Theaterprojekt– hier bei dem Stück „Hier geblieben“ – bekommt Geld von der Stiftung Niedersachsen.
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Boat People Pojekt wird gefördert: Das Göttinger Theaterprojekt– hier bei dem Stück „Hier geblieben“ – bekommt Geld von der Stiftung Niedersachsen.

Die Stiftung Niedersachsen unterstützt 24 Kulturprojekte im Land mit einer Gesamtfördersumme von rund 700.000 Euro.

Göttingen/Hannover – Das meiste Geld erhält mit 35.000 Euro das Wilhelmshavener „Musik 21 Festival“ der Niedersächsischen Gesellschaft für Neue Musik, so die Stiftung. Eine kräftige Förderung erhält auch ein Göttinger Vorhaben.

Für ihr Projekt „Nicht mein Krieg. Gefangene Stimmen 1917/2023“ erhalten die Göttinger Theatergruppe „boat people projekt“ und die Uni Göttingen von der Stiftung 34.000 Euro. Beide arbeiten den Nachlass des Sprachwissenschaftlers Carl Friedrich Andreas (1846-1930) auf, der ab 1917 Kriegsgefangene aus Afghanistan, Pakistan und Indien für seine Forschungen befragt hatte.

Mit weiteren 30.000 Euro fördert die Stiftung die erste deutsche Einzelausstellung der britischen Künstlerin Helen Cammock in der Kestnergesellschaft in Hannover. Ein internationales Theaterprojekt der hannoverschen Bürgerinitiative Raschplatz unterstützt die Stiftung mit 22.000 Euro.

Das Theaterensemble „Das Letzte Kleinod“ aus Schiffdorf bei Bremerhaven erhält ein Fördergeld von 15.000 Euro für seine Produktion „Amerikalinie“. Die Gruppe führt ihr Stück in historischen Eisenbahnwaggons an verschiedenen Bahnhöfen der gleichnamigen Eisenbahnstrecke in Niedersachsen und Bremerhaven auf.

Die Stiftung Niedersachsen engagiert sich seit 1987 für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung im Bundesland. Pro Jahr fördert sie rund 200 Projekte. (Thomas Kopietz, mit epd)

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