Göttingen

Forderung: Keine neuen Autobahnen – Fridays-for-Future-Demo in Göttingen

Eine Gruppe Demonstranten von Fridays For Future mit Masken und Banner
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Aktion von Fridays for Future vor dem Neuen Rathaus: Die Teilnehmer forderten eine sozial-gerechte Mobilitätswende und eine Zukunft ohne Autobahnprojekte.

Um eine sozial-gerechte Mobilitätswende einzufordern, hat die Göttinger Gruppe von Fridays for Future eine Demo organisiert. Auch Mitglieder der Seebrücke waren dabei.

Göttingen – Für eine Zukunft ohne Autobahnprojekte gingen am Freitag etwa 150 Teilnehmer einer Demonstration in Göttingen auf die Straße.

Die Göttinger Gruppe von „Fridays for Future“ hatte erneut zu einer Protestaktion aufgerufen. Die Teilnehmer forderten am Freitag, 4. Juni, eine sozial-gerechte Mobilitätswende ein.

Fridays-For-Future-Demo in Göttingen: „Alle Autobahnprojekte prüfen“

„Um die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen, brauchen wir eine sofortige Mobilitätswende. Die meisten Autobahnprojekte sind schon lange nicht mehr zeitgemäß. Wir müssen jetzt alle Autobahnprojekte neu prüfen, ob diese mit der Klimakrise noch vereinbar sind“, forderte Lisa Schmidz.

Paul Mattick machte außerdem deutlich: „Die Politik muss endlich handeln und nicht nur leere Versprechen machen. Wenn diese Welt für kommende Generationen noch lebenswert sein soll, dann müssen wir jetzt handeln.“

Fridays-For-Future-Demo in Göttingen: Auch Mitglieder der Seebrücke Göttingen waren dabei

Auch Mitglieder der Seebrücke Göttingen waren bei der Aktion dabei. Sie machten auf die schwierige Situation von Geflüchteten aufmerksam. Der Klimawandel sei eine der Fluchtursachen. Sie forderten zudem ein Ende der Abschottungspolitik der Europäischen Union.

Die Organisatoren selbst sprachen von 300 Teilnehmern. „Viele Autobahnprojekte sind nicht mehr zukunftsorientiert und
angemessen“, sagt Nassim Doğal. „Wir müssen die Klimakrise mitdenken, wenn wir heute planen, wie unsere Zukunft aussehen soll, und darum jetzt handeln!“

„Ende Gelände Göttingen“ stimmte dem zu: „Wer mitten in der Klimakrise noch neue Autobahnen bauen will, legt sich mit der gesamten Klima-Bewegung an. Wenn die Regierung den Auto-Wahnsinn nicht stoppt, machen wir das selber. Wir überlassen Politik zu machen nicht mehr selbsternannten Profis.“

Nach einer ersten Kundgebung vor dem Neuen Rathaus zogen die Teilnehmer durch mehrere Straßen in Richtung Innenstadt. Dabei mussten Verkehrsteilnehmer auch Einschränkungen in Kauf nehmen. (Bernd Schlegel)

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