Vertreter bei Konferenz in Paris

Göttinger forschen für die Zukunft des Internets

Göttingen. Für die Entwicklung und Leistungsfähigkeit des Internets könnte die Forschung einer Arbeitsgruppe Göttinger Informatiker eine wichtige Rolle spielen.

In Paris wurden die Wissenschaftler der Universität Göttingen und der University of California (Riverside) für die Veröffentlichung ihrer Methoden mit dem „Best Paper Award“ ausgezeichnet.

Darum geht es: Bevor populäre Internetseiten wie Facebook, Twitter oder YouTube neue Anwendungen bereitstellen, testen sie, wie diese bei ihren Nutzern ankommen. Das geschieht in der Regel mit Hilfe von Drittanbietern. Die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Xiaoming Fu am Institut für Informatik der Uni Göttingen haben nun neuartige Methoden vorgestellt, wie sich der Service von Drittanbietern durch bestehende Vorrichtungen im Internet verbessern lässt.

Die Forscher beschäftigen sich mit zwei neuen Networking-Paradigmen, dem Information Centric Networking (ICN) und dem Software Defined Networking (SDN). Beide Paradigmen könnten bei der künftigen Entwicklung des Internets eine wichtige Rolle spielen und die Leistungsfähigkeit des Internets bei einer steigenden Zahl von Anwendern verbessern. Thema der Veröffentlichung ist ein innovatives Netzwerkservicemanagement, in dem die Forscher eine grundlegende Anwendung für das künftige ICN sehen.

Konferenz in Paris

Auf der ersten ACM Conference on Information Centric Networking, an der in Paris mehr als 130 Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft teilnahmen, wurde die Arbeit mit dem „Best Paper Award“ ausgezeichnet. Insgesamt waren zur Konferenz 97 Veröffentlichungen eingereicht worden, von denen die zuständige Kommission nur 17 akzeptierte. (shx)

www.net.informatik.uni-goettingen.de

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