30 Kurzfilme in drei Tagen

Fragen und Antworten zum Göttinger Kurzfilmfestival "Mach mal halblang!"

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Stellten das Programm des zweiten Göttinger Kurzfilmfestivals „Mach mal halblang!“ vor: (von links) Anna Fuhry, Ulrich Klingenschmitt, Christian Ewald und Bastian Brunke.

Göttingen. Bereits zum zweiten Mal wird am Wochenende, 26. bis 28. Februar, das Göttinger Kurzfilmfestival „Mach mal halblang!“ veranstaltet. Wir erklären, was die Besucher dort erwartet.

Wie läuft das dreitägige Festival ab?

Insgesamt wurden für das Festival mehr als 150 Kurzfilme eingereicht, nun werden knapp 30 von ihnen gezeigt. Eine fünfköpfige Jury entscheidet bei der Preisverleihung am Sonntag, 28. Februar um 11 Uhr, welcher Kurzfilm den Wettbewerb gewonnen hat. Zudem wird auch noch ein Publikumspreis und eine Auszeichnung für den besten Sound verliehen. „Zu einem gelungenen Kurzfilm gehört nicht nur eine originelle Idee, der Film muss auch technisch gut gemacht sein. Und davon gibt es beim Festival viele zu sehen“, verspricht Jurymitglied und Drehbuchautor Ulrich Klingenschmitt.

Was ist dieses Jahr besonders?

Das Festival findet gleich an drei Orten in Götingen statt. Neben dem Kino Lumière (Geismar Landstraße 19) können die Kurzfilme ebenso im Studio des Deutschen Theaters (Theaterplatz 11) und dem Zentralen Hörsaalgebäude der Universität (Platz der Göttinger Sieben 7) bestaunt werden. Die Filme werden an allen Veranstaltungsorten in drei Blöcken gezeigt. Im Anschluss an die Vorstellungen beantworten die Filmemacher Fragen zu ihren Werken. Außerhalb des Rahmenprogramms gibt es in den Göttinger Kneipen JT-Katine, Diva Lounge und Dots weitere Kurzfilme zu sehen.

Was sind weitere Höhepunkte des Festivals?

Ein besonderer Höhepunkt ist das Podiumsgespräch mit Schauspielerin und Kabarettistin Beatrice Richter. Sie gewährt am Samstag, 27. Februar, ab 16 Uhr im Lumière spannende Einblicke in ihren Beruf und steht für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Zudem werden zwei Workshops zum Thema „Regie und Produktion“ sowie „Drehbuch“ angeboten. Noch gibt es freie Plätze. Die Teilnahmegebühr liegt bei 90 Euro, ermäßigt bei 60 Euro. Anmeldung und Kontakt unter Tel. 0551/50065359.

Wer steckt hinter dem Festival?

Die Veranstaltung wird organisiert von dem Verein Göttinger Filmnetzwerk, einem Zusammenschluss von in Südniedersachsen lebenden freien Filmemachern, Videoprofis, Schauspieler, Freizeitfilmern sowie engagierte Laien und Studenten. „Das Festival soll ein Schaufenster für die Göttinger sein und zeigen, wie vielfältig regionale Kurzfilme sein können“, erklärt Vereinsvorsitzender Christian Ewald.

www.goettinger-kurzfilmfestival.de

Wettbewerb mit dem Motto „Heimat 2.0“

Während des Göttinger Kurzfilmfestivals präsentiert das Kino Lumiére ebenso Kurzfilme, die im Wettbewerb „Heimat 2.0“ überzeugen konnten.

Filmemacher aus Göttingen und Umgebung reichten insgesamt 23 Werke ein. Am Freitag, 26. Februar, werden ausgewählte Filme ab 17 Uhr präsentiert. Eine fünfköpfige Jury kürt die drei besten Filme und überreicht Sachpreise im Gesamtwert von mehr als 1000 Euro. (nix)

Von Julia Henniges und Sindy Peukert

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