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Frau aus Göttingen stach auf Ehemann ein und steht jetzt vor Gericht

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Von: Heidi Niemann

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Messer als Kampfmittel
Eine 37-Jährige aus Göttingen steht vor dem Göttinger Landgericht wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.(Symbolbild) © Gottfried Czepluch/Imago

Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ihres Ehemannes steht eine 51-jährige aus Göttingen seit dieser Woche vor Gericht.

Göttingen – Eine 37-Jährige aus Göttingen muss sich seit Mittwoch (15. Juni) vor dem Göttinger Landgericht wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, im August 2021 in der Göttinger Wohnung mit einem Küchenmesser auf ihren Ehemann eingestochen zu haben. Sie habe das Messer zunächst hinter ihrem Rücken verborgen.

Als ihr Ehemann sie aufforderte, sich umzudrehen, habe sie auf ihn eingestochen. Hintergrund sei vermutlich ein familiengerichtliches Verfahren gewesen, in dem es um das Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Kinder gegangen sei. Der Mann habe durch multiple Stich- und Schnittverletzungen erlitten.

Eine 37-Jährige aus Göttingen soll auf ihren Ehemann mit einem Messer eingestochen haben

Laut Anklage soll die 37-Jährige an paranoider Schizophrenie leiden, zur Tatzeit sei ihre Schuldfähigkeit erheblich vermindert gewesen. Einige Monate nach der Tat hatte das Amtsgericht Göttingen gegen sie einen Unterbringungsbefehl erlassen.

Seit Ende Dezember ist die 37-Jährige einstweilig im Maßregelvollzugszentrum Moringen untergebracht. Davor hatte sie nach eigenen Angaben zuletzt in Hann. Münden gelebt. Die Frau will sich zu den Vorwürfen nicht äußern. (Heidi Niemann)

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