Ihr Auto war kaputt gegangen

Auf den Gleisen: Frau wollte zu Fuß von Göttingen nach Italien

Göttingen. Die Schnellfahrstrecke von Göttingen Richtung Süden musste Sonntagmorgen wegen einer Frau auf den Gleisen gesperrt werden.

Wie die Polizei mitteilt, wurde eine 32-jährige Rumänin auf Höhe des Stadtfriedhofs nach kurzer Verfolgung gestellt. Da die Frau sehr aufgebracht war, wurde sie zwangsweise in Schutzgewahrsam und zur Wache mitgenommen. Nachdem sie sich wieder beruhigt hatte, schilderte sie ihr Missgeschick. Eigentlich wollte sie mit dem Auto von Berlin nach Italien fahren.

Das musste sie jedoch wegen eines Schadens bei Leipzig abstellen. Wie sie anschließend nach Göttingen kam, konnten die Beamten nicht erfahren. Die Frau hatte kein Geld mehr und auch kein Handy. Offenbar war sie so von der Situation überfordert, dass sie sich dann zu Fuß auf den Weg Richtung Italien machen wollte.

Die Beamten besorgten der hilflosen Frau erstmal ein warmes Essen bei der Bahnhofsmission und ein Bett bei der Heilsarmee. Die Rumänin rief zwischenzeitlich von der Wache in Italien an und orderte Geld für die ordnungsgemäße Weiterreise, die sie dann am Montag mit dem Zug antreten wird. 

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.