Abholung bei Studentengemeinde möglich

Friedenslicht kommt per Auto in die Uni-Stadt

Das Friedenslicht aus Bethlehem
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Das Friedenslicht kam im den vergangenen Jahren immer per Zug am Göttinger Bahnhof am Bahnhof Göttingen an. Diesmal kommt es per Auto in die Uni-Stadt.

Das Friedenslicht aus Bethlehem kommt normalerweise per Zug nach Göttingen. Diesmal wird es wegen der Corona-Krise am Sonntag, 13. Dezember, mit dem Auto in die Uni-Stadt gebracht.

Göttingen – „Wir fahren morgens um halb sechs nach Jena, um dort das Göttinger Friedenslicht an der Kerze zu entzünden. Danach geht es direkt zurück in den ersten Gottesdienst“, sagt Lukas Schmuck. Begleitet wird der Theologiestudent, der auch Mitglied der Evangelischen Studierenden Gemeinde Göttingen (ESG) sowie Pfadfinder des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) ist, von Robert Rathke, einem weiteren ESG-Studenten. Damit wird die Kooperation zwischen den Hochschulgemeinden und dem BdP fortgesetzt.

Deshalb organisieren die Beteiligten am Dritten Advent um 19 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst – voraussichtlich im digitalen Format. Persönlich kann man das Friedenslicht, das zunächst in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet wird, am Montag und Dienstag, 14. und 15. Dezember, von 18 bis 20 Uhr sowie am Mittwoch, 16. Dezember, von 12 bis 18 Uhr bei der ESG in Göttingen, Nikolausberger Weg 27 bis 29, abholen.

Traditionsgemäß wird das Friedenslicht auch der Stadt und dem Landkreis Göttingen übergeben. Dazu haben die Studierenden um ESG-Hochschulpastor Daniel Küchenmeister die die Vertreter zu einer Feier im kleinen Rahmen eingeladen. „Ich bin froh, dass das Friedenslicht gerade in diesen schwierigen Zeiten den Weg nach Göttingen findet. Es soll allen Menschen Zuversicht und Trost spenden“, sagt Küchenmeister.

Das Friedenslicht, das seit 1986 verteilt wird, ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF). In Deutschland wird das Licht als Gemeinschaftsaktion von den großen Pfadfinderbünden weitergegeben. Die Aktion steht unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“. Weitere Infos gibt es hier. (Bernd Schlegel)

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