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Frühkindliche Bildung in Göttingen: Kita und Familienzentrum für Weststadt

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Von: Bernd Schlegel

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Richtfest für die künftige Kindertagesstätte mit Familienzentrum in der Göttingen Weststadt: Stadtbaurat Frithjof Look (vorn, 2.v.l.) freut sich, dass das Projekt von Bund und Land finanziell mit etwa zwei Millionen Euro unterstützt wird.
Richtfest für die künftige Kindertagesstätte mit Familienzentrum in der Göttingen Weststadt: Stadtbaurat Frithjof Look (vorn, 2.v.l.) freut sich, dass das Projekt von Bund und Land finanziell mit etwa zwei Millionen Euro unterstützt wird. © Bernd Schlegel

Frühkindliche Bildung ist wichtig: Deshalb investiert die Stadt Göttingen in eine Kita und ein Familienzentrum in der Weststadt.

Göttingen – Zu den Brennpunkten in Göttingen gehört die Weststadt. In diesem Bereich investiert die Stadt 4,6 Millionen Euro für die Sanierung einer Kindertagesstätte. Gleichzeitig wird das Objekt um ein Familienzentrum erweitert.

Um das Projekt finanzieren zu können, erhält die Stadt von Land und Bund insgesamt etwa zwei Millionen Euro. Zum Start in das Kindergartenjahr 2023/24, also nach den kommenden Sommerferien, sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Mit dem Projekt sind zukünftig zwei getrennte Nutzungen – als Kindertagesstätte sowie als Familienzentrum – möglich.

Das bestehende Gebäude aus dem Jahr 1938, das ein Satteldach hat, muss grundsaniert werden. „Das Bestandsgebäude besitzt einen unterkellerten und einen nicht unterkellerten Bereich“, heißt es von der Stadtverwaltung. Der Erweiterungsbau wird allerdings keinen Keller haben. Hinzu kommt ein Erschließungsgang.

Die Kindertagesstätte wird Platz zwei Krippengruppen für jeweils 15 Kinder sowie eine Kindergartengruppe für maximal 25 Mädchen und Jungen im Erdgeschoss bieten.

Zudem werden im Obergeschoss ein Multifunktionsraum mit Galerie sowie ein Speiseraum mit Küche entstehen. Die Kindertagesstätte soll nach einem offenen und gruppenübergreifendem Konzept mit maximal 55 Kindern arbeiten.

Das Familienzentrum wird Räume für ein Betreuungsangebot von Jugendlichen und Erwachsenen im Obergeschoss des Bestandsgebäudes haben. Vorgesehen sind unterschiedliche Angebote für maximal zehn Personen. Für etwa 60 Besucher in der Woche soll es Kurse, Beratungen, Sprechstunden sowie Nachhilfe geben.

Das Farbkonzept ist bewusst zurückhaltend gewählt. Natürliche Materialien sollen „einen angemessenen Rahmen zum Entfalten“ der Mädchen und Jungen bieten, heißt es von der Göttinger Stadtverwaltung. (Bernd Schlegel)

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