Bei Hauptversammlung stellte Sartorius eine Auswahl seiner Produkte vor

Sartorius stellte Produkte vor

Von der Waage zum Bioreaktor: Caroline Debeerst erklärte, wie die Produkte funktionieren. Hier zeigt sie eine besonders leichte elektronische Pipette. Foto: Schulz
+
Von der Waage zum Bioreaktor: Caroline Debeerst erklärte, wie die Produkte funktionieren. Hier zeigt sie eine besonders leichte elektronische Pipette.

Göttingen. 350 Aktionäre fanden am Donnerstagmorgen den Weg in die Lokhalle in Göttingen. Der Grund: Der Labor- und Prozessanbieter Sartorius hatte zur Hauptversammlung eingeladen. Zahlen waren dabei für einige nur Nebensächlichkeiten.

Neugierige Blicke zog neben dem üppigen Buffet eine Ausstellung an, bei der ein Querschnitt der Produkte des Unternehmens vorgestellt wurde.

Der ein oder andere nutzte die Gelegenheit, um alte Bekannte wiederzutreffen. So auch Aktionär Werner Holler. „Es ist ein Anlass, mal wieder herzukommen“, sagt seine Begleiterin aus Hamburg. Und der „volle Magen“ sei ebenfalls ein guter Grund, fügt Holler lachend hinzu.

Für Arnold Kühn, ebenfalls Aktieneigentümer, stehen dagegen Technik und Zahlen im Vordergrund. „Ich habe seit über 15 Jahren Aktien“, sagt Kühn. Das ganze Jahr freue er sich auf die Versammlung „Ich bin selbst Ingenieur“, sagt der Pensionär. „Die technischen und wirtschaftlichen Abläufe interessieren mich sehr.“

Gelegenheit, um sein Wissen auf die Probe zu stellen, bekam Kühn wie auch alle anderen Gäste bei der Produktpräsentation. Von der Laborwaage, mit der Sartorius groß geworden ist, bis zum Bioreaktor, der zum Beispiel bei der Produktion von Impfstoffen zum Einsatz kommt, war jede Produktpalette vertreten.

Produktmanagerin Caroline Debeerst erklärte neugierigen Gästen, was die Geräte können und wie sie eingesetzt werden. Noch einfach zu identifizieren: Die Waage. „Die Cubis ist der Mercedes unter den Waagen“, erklärt Debeerst. Ausstattung und Zubehör kann der Kunde individuell wählen. Eine individuell programmierte App zeigt dem Nutzer zudem direkt auf dem Display an, welcher Arbeitsschritt auf den nächsten folgt.

„Die Leute, die fragen, sind meistens keine Technik-Experten“, sagt Debeerst. Aber sie seien interessiert, welche Produkte es gibt und wofür so manches Gerät zu gebrauchen ist. „Für die Küche zu teuer“, habe ein Gast geantwortet, als er den Preis für die Hightech-Waage erfuhr.

Neben Pipetten und Filtern, deren Funktionen noch mit dem Auge zu erschließen sind, stehen auch komplexe Geräte aus Edelstahl. Mit diesen Bioreaktoren können Mikroorganismen gezüchtet werden. Über den Bildschirm lässt sich zum Beispiel die Temperatur steuern oder, wie viel Sauerstoff zugeführt wird. So erhält der Organismus optimale Bedingungen, um sich zu vermehren. Auf diese Weise werden Medikamente wie zum Beispiel Insulin hergestellt. (vsz)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.