Polizei-Bilanz

Fußball-WM: Nicht mehr Fahrer unter Drogen als üblich

Göttingen. Trotz der Spiele der Deutschen Nationalmannschaft stieg die Zahl von Autofahrern unter Alkohol- und Drogeneinfluss in Göttingen nicht.

„Im Zusammenhang mit den Spielen wurden keine derartigen Auffälligkeiten registriert“, sagt Jasmim Kaatz, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Göttingen.

Zwar bewegten sich die Kontrollen von Autofahren der Zielgruppe „Junge Fahrer“ auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Aber die Tatsache, dass ein WM-Spiel mit deutscher Beteiligung stattfindet, rechtfertige keine Intensivierung von Verkehrskontrollen, so die Polizei.

Allerdings betont die Göttinger Polizei, dass sie bei Großveranstaltungen wie Public Viewing-Events besonders vorbereitet sei. „Diese besonderen Spielbegegnungen werden im Rahmen eines Sondereinsatzes begleitet“, sagt Jasmin Kaatz. Neben der Sicherheit während des Spiels stehe dabei auch das Geschehen nach dem Spiel im Fokus der Beamten – sprich Autokorsos oder Feiern in der Innenstadt.

Wenn bei solchen Feiern der Verdacht entstehe, dass Autofahrer unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stehen, würde die Polizei auch verstärkt kontrollieren. „An erkannten Brennpunkten werden polizeiliche Schwerpunkte gesetzt.“

Eine gängige Kontrollmethode bei Drogentests der Polizei sei der Urin-Test. Dabei komme ein sogenannter Multiplattentest zur Bestimmung von Drogen im Urin zum Einsatz, so die Polizeiinspektion Göttingen. Die Teststreifen enthalten den farbmarkierten spezifischen Antikörper gegen die nachzuweisende Droge. Bei einer Sättigung der Antikörper entsteht nach drei bis fünf Minuten eine rötliche Linie.

Bei einem negativen Testergebnis erscheinen zwei oder mehr Linien. Bei einem positiven Ergebnis erscheint lediglich eine Linie bei der Kontrolllinie und keine Linie bei der jeweiligen Drogenart. 

Rubriklistenbild: © Archiv/Hubert Jelinek/nh

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