Göttingen: Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter ist geplant

Gänseliesel unterstützt Hospiz in Göttingen

Setzen sich für das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter in Göttingen ein (von links): Oberin Nicole Zimmer, Gänseliesel Jana Domeyer und Elisabeth von Alvensleben, Geschäftsführerin von ProCity.
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Setzen sich für das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter in Göttingen ein (von links): Oberin Nicole Zimmer, Gänseliesel Jana Domeyer und Elisabeth von Alvensleben, Geschäftsführerin von ProCity.

Das amtierende Gänseliesel Jana Domeyer ist ab sofort als erste Botschafterin für das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter im Einsatz.

Göttingen – „Ich unterstütze das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter, weil ich den Hintergrund von diesem Projekt bewundernswert finde“, sagt sie nach Angaben der DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta: „In schwierigen Zeiten ist es ein tolles Gefühl, nicht alleine zu sein.“

Auf etwa 1600 Quadratmetern soll im Göttinger Ortsteil Grone am Helvesanger 10 ein Zentrum für schwerstkranke Kinder und ihre Familien entstehen. Das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter werde später von der DRK-Schwesternschaft betrieben. In dem Hospiz könnten auch die Eltern und andere Angehörige wie Geschwister schwerstkranker Kinder und Jugendlicher aufgenommen werden. Jedem Betroffenen stünden über die Kranken- und Pflegekassen wiederkehrende Aufenthalte in einem Kinder- und Jugendhospiz zu.

Die Familien könnten bis zu 28 Tage im Jahr ins Kinder- und Jugendhospiz kommen. Voraussetzung ist die Diagnose der lebensverkürzenden Erkrankung des Kindes. Viele Familien kämen daher jahrelang immer wieder in ein Kinder- und Jugendhospiz. Auch für Eltern und Geschwister gäbe es ein vielfältiges Angebot. Das derzeitige Konzept der Einrichtung sieht zwölf Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter von null bis 27 Jahren und ihren Familien im Umkreis von 150 Kilometern vor. Jedoch könnten Familien mit einem schwerstkranken Kind oder Jugendlichen auch über den Umkreis hinaus aufgenommen werden.

Das Hospiz werde über die Krankenkassen und Spenden finanziert. Die DRK-Schwesternschaft und der Förderverein freuen sich daher über weitere finanzielle Unterstützung und jedes neue Mitglied. Weitere Informationen sind im Internet auf der Seite sternenlichter-goettingen.de zu finden. (Fabian Becker)

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