Keine Verletzten

Gas trat aus – Göttinger Feuerwehr im Großeinsatz

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Notärzte mussten nicht eingreifen: Am Fassberg im Max-Planck-Insitut für Dynamik und Selbstorganisation kam es zu einem Gasaustritt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch Zufahrten wurden abgesperrt.  

Göttingen. Wegen eines Gasaustrittes im Max-Planck-Institut (MPI) für Dynamik und Selbstorganisation rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus. Verletzt wurde niemand.

In dem MPI am Faßberg im Stadtteil Nikolausberg löste gegen 13:15 Uhr am Donnerstag die Alarmanlage aus, weil der gasförmige Stoff Schwefel-Hexafluorid ausgetreten war. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Neben der Berufsfeuerwehr kamen auch die Ortsfeuerwehr Nikolausberg sowie der Gefahrstoffzug mit den Feuerwehren Stadtmitte und Grone zum Einsatz.

Sie standen jedoch nur in Bereitschaft. Nach Auskunft von Torsten Kliem, Einsatzleiter der Feuerwehr, mussten die Kräfte lediglich das Lager belüften, so dass sich das Gas verflüchtigen konnte. Eine Gefahr habe nicht bestanden, so Kliem weiter.

Wie es zu dem Gasaustritt gekommen war, stand zunächst nicht fest. Die Ursache soll nun in Zusammenarbeit mit der Installationsfirma Dilo aus Badenhausen geklärt werden, sagte die Pressesprecherin des MPI für Dynamik und Selbstorganisation, Carolin Hoffrogge, auf Anfrage unserer Zeitung. "Ein menschliches Verschulden liegt nicht vor."

Vorübergehend war die Straße "Am Faßberg" nach Nikolausberg für den Verkehr gesperrt.

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