Geburtenstatistik: Babys halten sich am ersten Weihnachtstag zurück

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Gegen den Trend: Diese vier kleinen Weihnachtsfrauen packen Geschenke aus. Die eineiigen Vierlinge kamen aber auch nicht Weihnachten zur Welt, sondern am 6. Januar 2012 in Leipzig. Das Foto entstand 2013.

Göttingen. Wird an den Weihnachtsfeiertagen in Göttingen ein Christkind geboren? Oder: Halten sich die Frauen an bedeutenden Feiertagen zurück? Die 2015-Statistik jedenfalls sagt: An den Feiertagen ist die Wahrscheinlichkeit für eine Geburt geringer als sonst.

So nahm der erste Weihnachtsfeiertag 2015 in der Jahresstatistik des Landes Niedersachsen bei den Geburten den letzten Platz ein: 92 Kinder wurden vor einem Jahr am 25. Dezember geboren. Kurz danach folgt ein weiterer „Nach-Feiertag“, der Neujahrstag 2015, als nur 94 Kinder landesweit das Licht der Welt erblickten.

Übrigens: Am Heiligen Abend vor einem Jahr kamen in Niedersachsen immerhin 125 Kinder auf die Welt – am Silvestertag waren es 101 Kinder. Generell ist der Monat Dezember aber – wie der Februar – ein eher schwacher in der Geburtenstatistik: 4941 Kinder wurden 2015 im letzten Monat des Jahres geboren.

Die geburtenstärksten Monate waren im vergangenen Jahr die Sommermonate Juli (Rekord: 6480), August und September mit jeweils mehr als 6000 registrierten Geburten. Insgesamt verzeichnete das Landesamt für Statistik 2015 in Niedersachsen genau 67.183 Neugeborene. Bleibt die Frage: Wie schaffen es die werdenden Mütter eigentlich, das bevorstehende „Wunder Geburt“ an den Weihnachtsfeiertagen und dem Neujahrstag zu „verschieben“? Oder wollen etwa die kleinen Racker später einfach nicht Weihnachten Geburtstag feiern?

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