Am Denkmal für die Göttinger Widerstandskämpfer

Gedenken an das Kriegsende vor 75 Jahren nur mit Abstand und Maske

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Gedenkfeier zum 75. Jahrestag des Kriegsendes: Mit Abstand und Masken versammelten sich etwa 30 Menschen am Denkmal für die Göttinger Widerstandskämpfer.

Göttingen – Unter dem Motto „Überleben feiern, Faschismus bekämpfen“ haben sich am Freitag rund 30 Menschen am Denkmal für die Göttinger Widerstandskämpfer am Thomas-Buergenthal-Haus versammelt, um an einer Gedenkfeier zum 75. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges teilzunehmen.

Aufgerufen zu der Veranstaltung, die wegen der Corona-Pandemie unter Einhaltung der Abstandsregelungen und mit einer Tragepflicht für Mund-Nasen-Masken stattfand, hatte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA). 

Zum Programm, das wegen der besonderen Umstände ebenfalls deutlich schmaler ausfiel als ursprünglich geplant, gehörten Reden von Vertretern verschiedener Gewerkschaften, linker Parteien, antifaschistischen Gruppen und dem Gedenkbündnis an die Opfer des Nationalsozialismus sowie das Niederlegen von Blumen am Denkmal. In den Reden ging es nicht nur darum, an den 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung zu erinnern und den zahllosen Toten des Krieges zu gedenken, sondern auch um die Forderung von Überlebenden, diesen Tag zu einem gesetzlichen Feiertag zu machen.

„Damit würde man ein politisches Signal in einer Gesellschaft setzen, die immer wieder rassistische und antisemitische Übergriffe erlebt“, hatte die DGB-Kreisverbandsvorsitzende Agnieszka Zimowska bereits in einer zuvor herausgegebenen Stellungnahme betont.  per

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