Abwechslungsreiches Programm

Gedenkfeier: ThOP-Fest für Klaus Berg

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„Bergfest“: Einen Abend in Gedenken an Klaus Berg veranstaltet das ThOP am Samstag.

Im Gedenken an Klaus Berg veranstaltet das Theater im OP (ThOP) ein „Bergfest“ am Samstag, 23. März. um 19 Uhr.

„Wir wollen uns nicht lange mit Gedenkreden aufhalten. Wir wollen Klaus Berg feiern, wir wollen einen Eindruck vermitteln von seinem vielfältigen künstlerischen Schaffen als Regisseur, Autor und Schauspieler.“

Das sagen die Organisatoren der öffentlichen Gedenkveranstaltung für Klaus Berg, die am 23. März um 19 Uhr im Theater im OP stattfinden wird: „Es darf gestaunt, gelacht und geweint werden!“

Klaus Berg ist am 8. Januar verstorben, mitten in der Arbeit an der für März 2019 geplanten Produktion „Grün ist die Heide“. Bergs letzte Inszenierungen waren „Danse makabre“, eine tragisch-komische Revue, die in einem Varieté im Warschauer Ghetto spielt, und ein Kafka-Stück mit zwei „f“, der „Bericht für eine Akademie: Kaffka“.

Geplant sei ein „buntes Programm“, das sich an den künstlerischen Stationen von Klaus Berg orientiert. Es wird Szenen, Reden, Lieder, Bilder und Filmausschnitte geben: von der Zeit der freien Theatergruppe Chaotica und der Zeit der Barockopern über die Intendanz im Jungen Theater bis hin zu den Gastproduktionen im Theater im OP. 

Zur Sprache kommen werden seine Übertragungen aus der „Gazeta Zydowska“, einer Zeitung aus dem Warschauer Ghetto, deren Theaterberichterstattung Berg systematisch für eine Publikation ausgewertet hat, und Bergs Übersetzung von Emanuel Ringelblums „Chronik des Warschauer Ghettos“. Beides stand in den vergangenen Jahren in engem Zusammenhang mit seinem Theaterschaffen.

Die Organisatoren der Veranstaltung weisen darauf hin, dass nicht nur Weggefährten eingeladen sind, sondern alle, die sich für das Theater interessieren, insbesondere für das Theater, das „etwas anders“ ist. Der Eintritt ist frei.  

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