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Gedenkstunde für die Opfer der Nazi-Zeit in Göttingen

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Von: Bernd Schlegel

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Jüdisches Mahnmal am Platz der Synagoge in Göttingen: Dort beginnt an diesem Mittwoch um 18 Uhr eine Gedenkstunde. (Symbolbild)
Jüdisches Mahnmal am Platz der Synagoge in Göttingen: Dort beginnt an diesem Mittwoch um 18 Uhr eine Gedenkstunde. (Symbolbild) © Bernd Schlegel

Die Erinnerungen an die Opfer des Nationalsozialismus in Göttingen stehen an diesem Mittwoch (09.11.2022) bei zwei Veranstaltungen in Göttingen im Mittelpunkt.

Göttingen – An die Opfer des Nationalsozialismus wird am Mittwoch, 9. November, in Göttingen erinnert.

Zum Auftakt gibt es um 18 Uhr eine Gedenkstunde auf dem Platz der Synagoge, zu der die organisierende „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ einlädt. Gestaltet wird die Veranstaltung inhaltlich von der Seminarfachgruppe der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS Geismar) unter der Leitung von Dr. Ingo Trüter. Die Schülerinnen und Schüler erinnern mit ihrem Beitrag an die Geschichte der Familie Wagner/Prager. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Chor der IGS Geismar.

Anschließend beginnt gegen 19.30 Uhr die „Lange Nacht der Erinnerung“ in der Begegnungsstätte Löwenstein, Rote Straße 28. Dazu laden die Jüdischen Kultusgemeinde und das jüdische Lehrhaus ein. Im Mittelpunkt stehen Filminterviews mit Überlebenden der Shoah, die Roxana Alvarez Tichauer und Eva Tichauer Moritz zwischen den Jahren 2000 und 2003 in Israel, den USA, in Holland, Brasilien, Chile, Argentinien, Göttingen und Hann. Münden geführt haben. Weitere Informationen gibt es hier. (Bernd Schlegel

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