Gefahrgut-Unfall auf A7: Justiz ermittelt weiter gegen Fahrer

+
Einsatz auf der Autobahn 7 kurz vor Weihnachten 2014: Feuerwehrleute mussten in Spezialanzügen den verunglückten Lastwagen entladen.

Göttingen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen den Fahrer, der kurz vor Weihnachten 2014 am Steuer des verunglückten Gefahrgut-Lastwagens saß.

Derzeit wird ein weiteres Gutachten eingeholt.

Das sagte am Dienstag Oberstaatsanwalt Andreas Buick, Sprecher der Göttinger Staatsanwaltschaft, auf HNA-Anfrage. Wann die Entscheidung über das weitere Verfahren fällt, steht bislang noch nicht fest.

Die Aufarbeitung des Gefahrgutunfalls auf der Autobahn 7 bei Göttingen geht unterdessen weiter: Die Versicherung des verunglückten Lastwagens hat jetzt 300 000 Euro für die Kosten des Einsatzes erstattet.

Allein 70 000 Euro gingen an die Gemeinde Rosdorf, die von Anfang an an dem Großeinsatz beteiligt war. Am Freitag vor Weihnachten war der Lastzug, der ein Schädlingsbekämpfungsmittel geladen hatte, zwischen der Anschlussstelle Göttingen und der Raststätte umgekippt. Dabei gab es Verletzte. Außerdem war ein Autofahrer ums Leben gekommen.

Der Vorfall bei Göttingen hatte einen dreitägigen Großeinsatz von zahlreichen Feuerwehren aus den Landkreisen Göttingen und Northeim sowie des Technischen Hilfswerks (THW) ausgelöst.

Die Autobahn musste im Weihnachtsverkehr für mehrere Tage gesperrt werden. Der Einsatz hatte erhebliche Kosten verursacht, die bei der Versicherung des Lastwagens geltend gemacht wurden.

Archiv: Gefahrgutunfall auf der A7

Der Tag nach dem A7-Unfall: Bergungsarbeiten und Staus um Göttingen

Gefahrgutunfall auf der A7 am Freitag

Lesen Sie auch:

- Gefahrgutunfall auf A7: Sonderabfall ist jetzt abtransportiert

- A7-Unfall: Reportage von einem außergewöhnlichen Einsatz

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.