Geflügelpest: Landkreis Göttingen rät zu Wachsamkeit

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Landkreis Göttingen. Der Landkreis Göttingen ruft alle Geflügelhalter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Um das Einschleppen der Geflügelpest durch Wildvögel zu verhindern, sind Sicherheitsmaßnahmen zu beachten.

Diese Maßnahmen sind in der Geflügelpestverordnung vorgeschrieben, teilt die Kreisverwaltung mit.

Nach Ausbruch der Geflügelpest mit dem hochansteckenden Influenzavirus H5N8 in einem Geflügelbestand in Mecklenburg-Vorpommern und weiteren Fällen in den Niederlanden und Großbritannien, wurde am 17. November auf der Insel Rügen das Virus auch bei einer Krickente nachgewiesen. Damit besteht die Möglichkeit, dass der Virus über Wildvögel in Nutzgeflügelbestände eingeschleppt wird.

Um das zu verhindern, muss bei der Freilandhaltung von Geflügel sichergestellt sein, dass Geflügel nur an Stellen gefüttert wird, die nicht für Wildvögel zugänglich sind. Die stellvertretende Verwaltungssprecherin Andrea Riedel-Elsner: „Das Geflügel darf nicht mit Oberflächenwasser getränkt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben. Außerdem müssen Futter und Einstreu so gelagert werden, dass es für Wildvögel nicht zugänglich ist.“ Darüber hinaus sollte Personenkontakt mit dem Geflügel, den Ausläufen und Stallungen geringgehalten werden, um Virus-Verschleppungen über das Schuhwerk zu vermeiden.

„Wir haben im Landkreis nur einen großen Geflügelmäster“, sagt Achim Hübner vom Kreisbauernverband: „Im Moment ist es noch entspannt, aber wir sind wachsam.“ In Niedersachsen wurde noch kein Nachweis des Influenzavirus H5N8 geführt. Eine Bedrohung der menschlichen Gesundheit bei Kontakt mit Geflügel oder Verzehr von Geflügelfleisch wird als sehr gering angesehen. Die Haltung von Geflügel, auch wenn es sich um eine Hobbyhaltung handelt, ist beim Veterinär- und Verbraucherschutzamt des Landkreises Göttingen anzuzeigen. (awe)

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