Geld für die Erforschung von Reformation und Buchdruck

Bekommt Geld: Prof. Dr. Thomas Kaufmann. Foto: pug/nh

Göttingen. Der Göttinger Theologieprofessor und Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann erforscht den Zusammenhang zwischen Buchdruck und Reformation.

Er bekommt dafür von der Volkswagenstiftung eine Förderung von etwa 200.000 Euro, wie die Göttinger Universität mitteilte.

Der evangelische Theologe Kaufmann will herausarbeiten, inwiefern sich die Reformation dem Buchdruck verdankt und wie die Reformation den Buchdruck veränderte.

Gegenstand der Forschung sind auch die Praktiken und Akteure des damaligen Buchhandels, die Weiterentwicklung der Produktion und Verteilung von Büchern.

Weiterhin will Kaufmann die Herstellung von Büchern exakt beschreiben und die dauerhafte Wirkung des Buchdrucks auf die Ausbildung der konfessionellen Gesellschaften herausarbeiten.

Mit der Förderinitiative „Opus Magnum“ verschafft die VolkswagenStiftung herausragenden Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften Freiraum für die intensive Arbeit an einem größeren wissenschaftlichen Werk. Die Förderung besteht im Wesentlichen aus der Finanzierung einer Lehrvertretung, wodurch auch der wissenschaftliche Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive erhält. (tko/pug)

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