Ministerium für Wissenschaft und Kultur und VW-Stiftung fördern Projekte 

Geld für die Alzheimer- und Neuro-Forschung

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Geld für Forschungskooperation vom Land erhält auch das Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DNZE) in Göttingen.

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie die Volkswagen Stiftung fördern Projekte der Bio- und Lebenswissenschaften sowie Medizin. Darunter sind auch Göttinger Kooperationen. 

Geld für die Spitzenforschung von deutschen und israelischen Universitäten: Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie die Volkswagen Stiftung fördern mit dem Programm „Forschungskooperationen Niedersachsen – Israel“ 15 Projekte für bis zu drei Jahre in den Disziplinen Bio- und Lebenswissenschaften sowie Medizin. 

Darunter sind auch Kooperation der Universität und Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sowie des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin und des Neuroscience Instituts Göttingen mit israelischen Einrichtungen.

Die Fördergelder wurden erhöht

Ursprünglich sei eine Summe von zwei Millionen Euro geplant gewesen. Aber die Anzahl und Qualität der eingereichten Anträge sei so hoch gewesen, dass man in Hannover und Wolfsburg nachlegte: Jetzt werden 2,5 Millionen Euro mehr, also insgesamt 4,5 Millionen Euro ausgeschüttet. 

Das Geld kommt aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung. Insgesamt wurden für die Förderrunde 2018 exakt 81 Anträge eingereicht.

„Das Förderprogramm leistet einen wichtigen Beitrag für den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Israel und Niedersachsen“, sagt Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler.

Die Projekte beschäftigen sich auch mit der Untersuchung der Rolle von zellulären (zellspezifischen) Aspekten beim Wachstum und der Aggressivität von bestimmten Krebszellen (TU Braunschweig und Hebrew-University-Hadassah Medical School), mit neuen Hypothesen zur frühen Alzheimer Pathologie (Uni-Medizin Göttingen und Tel Aviv University), der Entwicklung neuronaler Schaltkreise (Uni Göttingen und The Weizmann Institute of Science) sowie neuen Strategien zur Vermeidung von Salmonelleninfektionen der Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und Tel Aviv University.

300.000 Euro für jedes Forschungsprojekt

In Göttingen geht das Geld – meist jeweils rund 300 000 Euro – in die Projekte von Prof. Dr. Silvio Rizzoli, Alzheimerforschung; Prof. Dr. Andre Fiala, Hirnforschung, Prof. Dr. Andrea Antal, UMG, Hirnforschung; Prof. Dr. Blanche Schwappach, UMG; Dr. Sven Dennerlein und Prof. Dr. Peter Rehling, UMG; Prof. Dr. Andrè Fischer, Uni Göttingen; und Prof. Dr. Nils Brose, MPI Experimentelle Medizin, Dr. Camin Dean, European Neuroscience Institut.

Seit 1977 fördert das Land Niedersachsen den wissenschaftlichen Austausch zwischen niedersächsischen und israelischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Ziel des Programms ist es, die Zusammenarbeit insbesondere junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus beiden Ländern anzuregen. 

Das Programm ist in die drei Fachgruppen „Geistes- und Sozialwissenschaften“, „Bio- und Lebenswissenschaften, Medizin“ sowie „Naturwissenschaften, Mathematik, Ingenieurwissenschaften“ aufgeteilt, die im jährlichen Wechsel gefördert werden.  

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